Dienstag, 11. Oktober 2016, 19:10 Uhr

Trend 2017: Friseure setzen auf wilde Haarpracht

Lange Haare, wilde Locken und viel Natürlichkeit: Der Bundestrainer der deutschen Friseur-Nationalmannschaft zeigt die Frisuren-Trends für Herbst und Winter – und verrät, was niemand mehr tragen sollte.

Trend 2017: Friseure setzen auf wilde Haarpracht

Diesen Herbst und Winter sind lange Haare mit viel Volumen und helleren Spitzen beliebt – auch lockige Haare sind bei Frauen und Männern wieder in Mode. Der große Trend der Zeit sei dabei die Natürlichkeit, auch bei gefärbten Haaren, sagte der Bundestrainer der deutschen Friseurnationalmannschaft, Dieter Schöllhorn, am Montag in Nürnberg. „Schattierungen im richtigen Farbton sind immer schön“, sagte Schöllhorn.

Als Kontrast zu langen Haaren würden aber auch Kurzhaarschnitte wie der Bob und der Pilzkopf von Frauen gerne getragen. „Aber auch hier gilt: viel Volumen.“ Bei Männern setzt der Bundestrainer auf den klassischen Kurzhaarschnitt sowie wildere Frisuren. Wichtig sei zudem, dass die Schnitte bei Frauen wie Männern variabel seien. „Ein Haarschnitt muss heutzutage viele Möglichkeiten für viele Situationen bereithalten.“

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Bei der Frisuren-Schau anlässlich der Deutschen Meisterschaft der Friseure in Nürnberg verriet Schöllhorn auch, was nicht mehr in Mode sei – und warnte vor ungepflegten Haaren und unpassenden Farbtönen. „Man sieht sofort, dass etwas nicht passt. Die Farbe sollte am natürlichen Farbton angelegt sein.“

Die Deutsche Meisterschaft findet am kommenden Sonntag und Montag im Rahmen der Branchenmesse «Haare 2016» in Nürnberg statt. Zum zweiten Mal wird dort auch der beste Barbier Deutschlands gesucht. In diesem Bereich kommt der Vollbart langsam aus der Mode. „Wir verpassen auch jüngeren Kunden wieder Bartformen wie etwa den Schnäuzer“, sagte Barbier Florian Auzinger.

Foto: Daniel Karmann