Mittwoch, 12. Oktober 2016, 21:27 Uhr

Kim Kardashian: Halloween-Kostüm wird nicht mehr verkauft

Ich-Darstellerin Kim Kardashian (35) soll sich noch immer von dem spektakulären Raubüberfall in Paris erholen, deren Opfer sie kürzlich wurde. Aber wie heißt es doch so schön: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen.

Kim Kardashian: Halloween-Kostüm wird nicht mehr verkauft

Und auch Personen, die aus dem Schaden anderer noch Profit für sich schlagen wollen, gibt es bekanntlich genug. Die Seite ‚Costumeish.com’ stellte nur Tage nach dem schrecklichen Ereignis dann auch ein geschmackloses Halloween-Kostüm auf ihre Seite. Zu bestellen für „nur“ 69,99 Dollar (umgerechnet etwa 64 Euro) gab es dann „die gefesselte und geknebelte Kim Kardashian“ (als „Pariser Raubüberfall-Opfer-Montur“ bezeichnet), komplett mit weißem Bademantel, Mundknebel und gelben Handfesseln.

Zudem erhielt jeder Besteller für diesen Preis auch einen „falschen 4-Millionen-Dollar-Ring“ dazu. Und um das „Kostüm“ richtig ins Szene zu setzen, präsentierte die Seite dann „natürlich“ auch schon eine gefesselte und geknebelte animierte „Kim Kardashian“ auf ihren Knien. In der Produktbeschreibung war schließlich nicht weniger provozierend zu lesen: „Sie hat ihr Leben der Förderung der amerikanischen Dekadenz, Jugend und des Hedonismus verschrieben. Aber all das protzige Leben hat sie eine Nacht in Paris eingeholt, als bewaffnete Männer sie fesselten, ihren Schmuck stahlen und ihren Seelenfrieden.“ Nachdem Kim Kardashian zahlreiche hingebungsvolle Fans hat, blieb das geschmacklose Kostüm von denen nicht unbemerkt. Diese hielten sich dann mit ihrer Kritik darüber auch nicht zurück.

Mehr: Kim Kardashian verklagt nach Raubüberfall Website

Kim Kardashian: Halloween-Kostüm wird nicht mehr verkauft

Da war beispielweise zu lesen: „Ihr solltet euch schämen, ihr kranken F….. Hoffe, dass ihr Opfer eines bewaffneten Raubüberfalls werdet, so dass ihr Psychopathen wisst, wie sich das anfühlt.“ Laut ‚TMZ’ soll sich das Unternehmen trotz des gewaltigen Shitstorms zunächst geweigert haben, das Produkt von ihrer Seite zu nehmen. Das wäre aber mittlerweile geschehen. Zudem habe sich Johnathon Weeks, der Unternehmensgründer dazu bereit erklärt, den sechs Leuten, die es schon bestellt hatten das Geld zurückzuerstatten.

Man mag ja Kim Kardashian leiden können oder nicht – aber solch ein „Spaß“ geht dann doch etwas zu weit…(CS)

Foto: WENN.com, Costumeish.com