Donnerstag, 13. Oktober 2016, 17:15 Uhr

"Harry Potter"-Star Devon Murray: Schwere Depressionen

Devon Murray war am absoluten Tiefpunkt angelangt. Der ‚Harry Potter‘-Star hat nun offen darüber gesprochen, dass er die letzten zehn Jahre an Depressionen gelitten hat. ‚Harry Potter‘ wäre die beste und gleichzeitig die schlimmste Zeit seines Lebens gewesen.

"Harry Potter"-Star Devon Murray: Schwere Depressionen

Er wurde im Alter von zwölf Jahren berühmt, als er die Rolle des Seamus Finnigan übernahm. Nun hat der 27-Jährige auf ‚RTÉ 2fm‘ verraten, dass er im April sogar einen Selbstmord in Erwägung gezogen hatte: „Mein Selbstbewusstsein und alles war am absoluten Tiefpunkt angelangt. Meine Freunde hätten mich alle unterstützt, aber ich habe sie weggestoßen. Ich wollte nicht, dass sie mich so sehen. Ich war völlig am Ende.“

Die Selbstmordgedanken haben ihn dann aufwachen lassen: „Ich habe mich gefühlt, als würde ich meine Eltern hängen lassen und als könnte ich nichts richtig machen. Ich habe meiner Mutter geschrieben, dass mir alles so leid tut und dass ich es verbockt habe. Damit hab ich indirekt um Hilfe gebeten. Sie war am Boden zerstört und ich habe nur noch geheult.“ Später habe er mit seinen Eltern dann ehrlich über die Depressionen gesprochen. Die Suizid-Gedanken des Schauspielers kamen parallel zu einem Gerichtsverfahren, dem er sich stellen musste, weil er einem früheren Agenten noch 230.000 Euro Honorar schuldete.

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Es wurde auch behauptet, dass der Star nach ‚Harry Potter und der Feuerkelch‘ auf widerrechtliche Weise versucht habe, aus seinem Vertrag herauszukommen. Während der ‚Mental Health Awareness Week‘, die mehr Aufmerksamkeit auf psychische Erkrankungen lenken will, öffnete sich Devon auf Twitter seinen 224.000 Followern: „Ich habe zehn Jahre unter Depressionen gelitten und erst kürzlich darüber gesprochen. Das hat für mich einen großen Unterschied gemacht. Ich hatte Suizidgedanken, aber ich habe um Hilfe gebeten. Ich bin froh, wenn ich mit meiner Ehrlichkeit auch euch dazu ermutigen kann, darüber zu sprechen.“

Foto: WENN.com