Freitag, 14. Oktober 2016, 17:36 Uhr

Charts der Woche: Sportfreunde Stiller an der Spitze

Die Sportfreunde Stiller bringen in die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, eine gehörige Portion Ausdauer mit. 458 Chartwochen können die Bayern-Rocker bereits vorweisen, dazu ein Nummer-1-Hit („’54, ’74, ’90, 2006“) sowie zwei Nummer-1-Alben („La Bum“ und „MTV Unplugged in New York“).

Charts der Woche: Sportfreunde Stiller an der Spitze

Jetzt geht’s erneut an die Spitze, wo Peter Brugger und seine Jungs „Sturm & Stille“ verbreiten. Die Vorwochensieger Opeth („Sorceress“) rutschen auf die 15 ab. Vier Jahre nach der Bombast-Trilogie „¡Uno! – ¡Dos! – ¡Tré!“ konzentrieren sich Green Day wieder auf ihre Grundtugenden und schalten das „Revolution Radio“ an. Die US-Punkrocker, die im Januar nach Deutschland kommen, singen an zweiter Stelle über eine immer komplizierter werdende Welt.

Singer-Songwriterin Norah Jones hat ein Dauerabonnement für den dritten Platz und ergattert wie schon für die Vorgänger „The Fall“ und „Little Broken Hearts“ die Bronzemedaille. Und wie in nahezu jeder Chartwoche darf auch ein HipHopper nicht fehlen: Fard macht auf Position vier deutlich: „Bei Fame hört Freundschaft auf“.

In die Single-Charts steigt kein Song höher ein als „24K Magic“ von Bruno Mars (Rang 24). Seine Live-Premiere feiert das Stück bei den „MTV Europe Music Awards“ in Rotterdam. Der belgische DJ Lost Frequencies, der bereits zwei Hits auf dem Thron unterbringen konnte, präsentiert „What Is Love 2016“ auf 42.

The Chainsmokers feat. Halsey („Closer“, zwei) und DJ Snake feat. Justin Bieber („Let Me Love You”, drei) tauschen zwar die Plätze, aber gegen den Rag’n’Bone Man („Human“) bleiben sie weiterhin chancenlos.

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: Nina Stiller