Sonntag, 16. Oktober 2016, 20:24 Uhr

Nicki Minaj in einem Hauch von fast Nichts

Rapperin Nicki Minaj zeigt sich immer wieder gern in den extravagantesten Looks auf dem roten Teppich und zieht mit ihrem eigenwilligen Modestil die Aufmerksamkeit auf sich. So auch am vergangenen Samstag, als die 33-Jährige eine Veranstaltung in New York besuchte und in einem Hauch von Nichts über den schwarzen Teppich schritt.

Nicki Minaj in einem Hauch von fast Nichts

Die „Anaconda“-Interpretin erschien in einem schwarzen, hochgeschlossenen Jumpsuit, bestehend aus komplett transparenter Spitze. Schwarze Unterwäsche und die passenden Nipple-Pads verdeckten das Nötigste. Nicki ließ mit ihrem ausgefallenen Outfit zweifelsfrei keinen Raum für Spekulationen und präsentierte sich gewagt und beinahe hüllenlos vor den Fotografen.

Kürzlich war die berühmte Amerikanerin erst in einen Streit über genau diese Freizügigkeit mit der Moderatorin Sharon Osbourne verwickelt. Die 64-Jährige nannte das jüngste CD-Cover der Rapperin auf dem sie lediglich einen pinkfarbenen Tanga und einen Sport-BH trägt billig und verglich es mit dem Cover eines Pornos. Daraufhin meldete sich Minaj zu Wort und beklagte, dass es bei ihr als Farbige ein Problem darstelle, an den freizügigen Fotos von Kim Kardashian hingegen nichts kritisiert werden würde.

Nicki Minaj in einem Hauch von fast Nichts

Nun erhob Minaj weitere Rassismus-Vorwürfe, diesmal allerdings gegen Rap-Kollege Kanye West. „Ich habe es so satt, dass wir farbige Frauen das Gefühl haben müssen, dass sobald unsere Männer reich sind sie uns für eine nicht-farbige Frau verlassen“, erklärte sie gegenüber der Marie Claire. Sie bezog sich konkret auf den Text von Kanyes Song „Gold Digger“, in dem es heißt: „Wenn er es weit gebracht hat, wird er dich für eine weiße Frau verlassen.“ Damit kritisiert sie Kanyes Beziehung zu Kim Kardashian und kommt erneut auf den Vorfall mit Sharon Osbourne zurück.

Mehr zu Nicki Minaj: Noch drei Alben und dann Schluss?

Doch das lässt Nicki natürlich nicht einfach auf sich sitzen. Anstatt sich daraufhin zu verstecken, machte sie mit ihrem Outfit erst recht darauf aufmerksam, dass sie sich so gewagt kleiden kann wie sie will und setzte gekonnt ihr Statement. (HA)

Fotos: WENN.com