Dienstag, 18. Oktober 2016, 15:50 Uhr

Tim Bendzko und Fridolin auf dem Album-Cover

Tim Bendzkos französiche Bulldogge Fridolin hat es auf das Album-Cover seines Herrchens geschafft – weil der Vierbeiner sich einfach ins Bild gelegt hat.

Tim Bendzko und Fridolin auf dem Album-Cover

Der Berliner Popmusiker (31, ‚Nur noch kurz die Welt retten‘) träumt jedenfalls von einem Leben als Hund – so wie seine französische Bulldogge es führt. „Das wäre genau mein Leben“, sagte Bendzko der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Fridolin liege den ganzen Tag herum oder laufe durch die Gegend. „Und jeder, der in den Raum kommt, streichelt den Hund. Was will man mehr?“ Fridolin ist auch auf dem Cover von Bendzkos neuem Album ‚Immer noch Mensch‘ zu sehen, das an diesem Freitag erscheint. Purer Zufall, sagt der Sänger. Eigentlich habe der Hund ihn bloß zu dem Shooting begleitet, sich dann aber einfach ins Bild gelegt.

Tim Bendzko und Fridolin auf dem Album-Cover

Tim Bendzko’s drittes Album hat er fast komplett im Alleingang gemacht. In der Rolle des Songschreibers, des Produzenten, des Fotografen – und mit erfrischender, selbstbestimmter Unbefangenheit: „Ich habe mich immer wieder gefragt: wie würde ich das machen, wenn ich keine Ahnung davon hätte, wie man das üblicherweise tun würde?“.

„Mehr“ gemacht hat Tim Bendzko auf diesem Album auch dadurch, dass er bewusst und gezielt den Weg des „Weglassens“ gewählt hat: „Viele Künstler sprechen davon, sich selbst zu suchen und immer wieder „neu“ zu erfinden. Das fühlt sich für mich irgendwie komisch an… hat es nicht mehr Sinn, das, was schon da ist, klarer zu sehen? Für mich geht es vielmehr um das immer feinere Herausarbeiten des eigenen Kerns. Wenn ich Musik mache, möchte ich jedes Mal ein Stück näher an diesen musikalischen Kern herankommen.“ (dpa/KT)

Tim Bendzko und Fridolin auf dem Album-Cover

Fotos: SonyMusic