Freitag, 21. Oktober 2016, 17:10 Uhr

Leonardo DiCaprio entging knapp Helikopter-Absturz

Gestern (20. Oktober) fand am UNO-Hauptquartier in New York City die Premiere des Dokumentarfilms ‚Before the Flood’ von Hollywoodstar Leonardo DiCaprio (41) statt. Im Streifen äußern sich prominente Politiker wie US-Präsident Barack Obama (55) aber auch Papst Franziskus (79), mit denen sich der Schauspieler und Produzent traf, zu den Folgen des Klimawandels.

Leonardo DiCaprio entging knapp Helikopter-Absturz

Fisher Stevens (52), oscarprämierter Regisseur der Dokumentation, hat dabei im ‚GQ’-Interview verraten, dass der Film den 41-Jährigen und ihn fast das Leben gekostet hätte. Er erzählte: „Einmal flogen wir in einem Hubschrauber über Sumatra und filmten die Palmöl-Plantagen-Brände. Plötzlich waren wir inmitten all diesem Rauch. Dann wurden die Berge irgendwie höher und dann ganz plötzlich verdüsterte es sich.“

Und er fuhr fort: „Wir konnten uns nicht bewegen. Ich flippte aus. Zehn ganze Minuten lang, dachte ich: ‚Das war’s, es ist vorbei. Das war die schlechteste Idee, die wir jemals hatten, diese Sache zu filmen. […] Und Leo sagte ganz ruhig: ‚Fisher, was machen wir? Wo sind wir? Wie ist das passiert? Es gab einige ziemlich grauenvolle Momente und das war der Grauenvollste.“

Zudem hätte es noch eine kritische Situation bei einem wirklich stürmischen Flug von der Arktis nach Grönland gegeben. Das Flugzeug „schien [dann auch] so, als ob es während des Kalten Krieges gebaut worden wäre. Wir spielten Karten, um uns nicht zu sehr zu beunruhigen.“ Na, das zeigt doch, dass Leonardo DiCaprio für seine Filmkunst und einem dem Umweltaktivisten wirklich am Herz liegenden Thema alles geben würde – auch sein Leben…(CS)

Foto: WENN.com