Sonntag, 23. Oktober 2016, 19:06 Uhr

Jon Bon Jovi: "Wir sind durch die verdammte Hölle gegangen"

Ein Ex-Gitarrist inspirierte ‚Bon Jovi’ zum neuen Album. Der 54-jährige Frontmann der Rockgruppe hat zugegeben, dass seine Band eine schwere Zeit durchmachen musste, nachdem ihr Gitarrist Richie Sambora seine Kollegen vor drei Jahren überraschend verlassen hatte.

Jon Bon Jovi: "Wir sind durch die verdammte Hölle gegangen"

Hinzu kam kurze Zeit später der Wechsel ihrer Plattenfirma von ‚Mercury’ zu ‚Island Records’. Doch all der Tumult habe die Rocker zu ihrer neuen Platte ‚This House Is Not For Sale’ inspiriert, wie Jon Bon Jovi gegenüber ‚Fox 5’ verriet: „Wir sind durch die verdammte Hölle gegangen. Aber ich hatte trotzdem ein paar Songs in dem ganzen Chaos. In ihnen geht’s wirklich größtenteils um die Turbulenzen mit der Plattenfirma und Richies Austritt.“

Jon Bon Jovi: "Wir sind durch die verdammte Hölle gegangen"

Jon, der kurze Zeit nach dem überraschenden Austritt seines Bandkollegen veröffentlicht hatte, dass dessen Kündigung komplett unerwartet geschah, verriet auch, dass der Gitarrist zuvor kein Gespräch mit seiner Band gesucht hatte. Über den Wandel in seiner Band sagt der Sänger: „Jeder hat uns gefragt, was passiert wäre. Wir waren in Calgary in Atlanta und unser damaliges Album schoss auf den ersten Platz der Charts. Unsere Konzerte waren jede einzelne Nacht ausverkauft. Lange Rede, kurzer Sinn: Es stand die 21. Show and und Richie tauchte einfach nicht auf. Und seitdem haben wir ihn auch persönlich nicht mehr gesehen. Es gab keinen Streit und es ging nicht um Geld. Ich schwöre, dass es keinen Streit gab und und er würde dasselbe sagen. Darum machten wir einfach weiter.“

Der 57-jährige Gitarrist spielt nun in seiner neuen Band ‚RSO’ mit seiner Freundin Orianthi und spielt weiterhin ‚Bon Jovi’ Songs, wie er sagt: „Ich habe sie geschrieben, also sind es auch meine Songs. Nur dass ich sie jetzt auf Oris Art und Weise spiele. Und wenn du solche Hits schreibst, die weltweit so beliebt werden, dann kannst du sie einfach nicht versauen, egal wie du sie spielst.“

Foto: WENN.com, Universal Music