Mittwoch, 26. Oktober 2016, 21:37 Uhr

Neue Klage gegen Michael Jackson

Michael Jackson soll einem Kindersex-Opfer Schweigegeld bezahlt haben. Der Musiker wird beschuldigt, Schecks im Wert von insgesamt über 800.000 Euro ausgestellt zu haben, um die sexuelle Misshandlung einer Minderjährigen zu verschleiern.

Neue Klage gegen Michael Jackson

30 Jahre später klagt die damals 12-Jährige den mehr als sieben Jahre nach seinem Tod , der bereits 2009 verstorben ist, dafür an. Laut ‚TMZ‘ hat die Frau die Klage unter dem Namen Jane Doe eingereicht und behauptet, dass Michael 1986 begann, sie zu misshandeln, als sie mit ihrer Mutter zu seinem Haus in Hayvenhurst kam. Er habe sie in seinen „Süßigkeiten-Bereich“ eingeladen und sie betatscht und geküsst. Außerdem soll es zum Geschlechtsverkehr gekommen sein.

Laut den Dokumenten, die sie eingereicht hat, dauerte die Misshandlung auch während ihrer Pubertät an. Als sie 16 war, soll sie von Michael den ersten Scheck bekommen haben, damit sie schwieg: „Der erste Scheck war über 2.300 Euro, der höchste kam 1993 im Wert von 550.000 Euro.“

Auch Kopien der Schecks und handgeschriebene Briefe liegen dem Gericht vor. Michael Jacksons Nachlassverwaltung erklärte jedoch in einem offiziellen Statement: „Das ist nur ein weiterer Versuch, im Lotto zu gewinnen, indem man Michael Jackson mehr als sieben Jahre nach seinem Tod und 30 Jahre nach dem angeblichen Vorfall verklagt. Wir glauben, diese Anschuldigung ist frei erfunden und die Forderungen sind ohne jegliche Berechtigung. Es ist außerdem kein Zufall, dass diese Frau von den gleichen Anwälten vertreten wird, die auch in zwei anderen dieser frivolen Fälle verwickelt waren.“

Die Frau verklagt einige von Micheal Jacksons Firmen wegen Verursachung emotionaler Schäden, fahrlässiges Verhalten und vielem mehr. Was genau sie als Schadensersatz fordert, ist nicht bekannt. (Bang)

Foto: WENN.com