Donnerstag, 27. Oktober 2016, 12:00 Uhr

Kesha: Kommt überhaupt noch ein Album?

Dr. Luke bestreitet, Kesha mishandelt und gezwungen zu haben, zu hungern. Der Musikproduzent und seine Anwälte haben auf die üblen Vorwürfe der ‚Tik Tok’-Sängerin in einem Artikel der ‚New York Times’ reagiert.

Kesha: Kommt überhaupt noch ein Album?

So ließen sie in dem Statement verlauten: „Das ‚New York Times’-Profil, das heute veröffentlicht wurde, weist leider einige Ungenauigkeiten auf. Dieser Artikel ist ein Teil einer koordinierten Presse-Kampagne von Kesha, um die Öffentlichkeit zu täuschen, das falsch zu charakterisieren, was in den letzten zwei Jahren passiert ist und ungerechtfertigtes Mitgefühl zu erhalten.“ Und weiter: „Sie hört nicht auf, boshaft unseren Mandanten in der Presse anzuschuldigen. Kesha hat sich die letzten zwei Jahre für die Realität entschieden und ihr Label nicht mit Musik beliefert. Ihr wurde immer freigestellt weiter zu machen und ein Album hätte bereits vor langer Zeit veröffentlicht werden können. Aber sie hat sich selbst verbannt.“

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Dr. Luke verriet ebenfalls, dass Kesha 22 unveröffentlichte Songs produziert hätte, die aktuell gut ankommen könnten.

Dazu sagten seine Anwälte: „Sie hat 22 Titel ohne Absprache mit ihrem Label kreiert. Die Tracks hielten damit weder Verträge ein, waren in unterschiedlichen Entwicklungsstadien und machten dem Team bewusst, das sie noch Arbeit in Anspruch nehmen würden.“ Trotz alledem konnte Dr. Luke keine Information darüber geben, wann das Album der Sängerin veröffentlicht wird. So schrieb er mit seinem Team: „Ein Album zu entwickeln ist ein Prozess. Trotzdem wurde eindeutig kommuniziert, dass es so schnell wie möglich veröffentlicht werden soll. Wirtschaftlich gesehen ist es das Beste für das Label und Mr. Gottwald ein gutes Album herauszubringen. Das war der Vorschlag des Labels, den Keshas Team ablehnte.“

Foto: WENN.com