Donnerstag, 27. Oktober 2016, 10:14 Uhr

Zayn Malik: Sein Gesicht sorgt für Shitstorm

Zayn Malik hat einen Shitstorm provoziert. Die Universität von Kent musste kürzlich sehr viel Kritik einstecken. Sie wollte mit einem Post den ‚Black History Month‘ unterstützen.

Zayn Malik: Sein Gesicht sorgt für Shitstorm

Als Gesicht für ihren Beitrag zur Kampagne wählte sie allerdings Ex-‚One Direction‘-Sänger Zayn Malik und den Londoner Bürgermeister Sadiq Khan (siehe Video), die beide britisch-pakistanischer Abstammung sind. Folglich hagelte es Kritik. „Ihr habt einfach alle nicht-weißen Ethnien in einen Topf geworfen“, heißt es in empörten Twitter-Beiträgen. „Die Kent Universität ist ein Witz. Glaubt ihr wirklich, dass ein englisch-pakistanischer Boyband-Sänger zur schwarzen Gemeinschaft gehört? Dann gute Nacht!“

Und weiter heißt es: „Diese Uni glaubt wirklich, dass Zayn Malik und Sadiq Khan Symbole für die Geschichte der Schwarzen sind. So einen Blödsinn kann man sich gar nicht ausdenken.“

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Der Präsident der ‚Kent University Union‘ Rory Murray entschuldigte sich danach in aller Form und mit einem langen Brief via Facebook: „Zuerst möchte ich mich im Namen der Kent Universität bei allen entschuldigen, die wütend, unangenehm berührt oder beleidigt wegen des Bildes sind. Das war nicht unsere Absicht und es tut mir Leid, wenn das anders angekommen ist. Ich denke, es ist wichtig, den Kontext zu erklären: Wir sind eine Studentenverbindung und organisieren uns selbst. Über 2.000 Freiwillige opferten für den ‚Black History Month‘-Kalender ihre Zeit und organisierten die Events. Normalerweise beziehen wir Schwarze und andere ethnische Minderheiten immer bei der Planung dieses Monats mit ein. Dieses Mal hat das alles offensichtlich nicht sehr gut geklappt. Dafür entschuldige ich mich nochmal und ich werde dafür sorgen, dass wir es besser machen.“

Foto: WENN.com