Sonntag, 30. Oktober 2016, 9:14 Uhr

Billie Joe Armstrong: Ja, es geht auch nüchtern

Billie Joe Armstrong kann auch ohne Alkohol eine gute Show abliefern. Der ‚Green Day‘-Frontmann hatte 2012 für Schlagzeilen gesorgt, als er im berauschten Zustand live auf der Bühne einen Zusammenbruch hatte.

Billie Joe Armstrong: Ja, es geht auch nüchtern

Danach ließ er sich in eine Entzugsklinik einweisen und verbrachte vier Monate damit, seine inneren Dämonen zu bekämpfen. Nun ist der Star zum Glück wieder hergestellt und genießt es, im nüchternen Zustand zu performen. Er gesteht: „Es liebe es. Ich hatte all diese verrückten neurotischen Gedanken wie: ‚Ich hoffe, ich erinnere mich daran, wie man Gitarre spielt und singt.‘ Aber sobald du dann da hochgehst, berauscht es dich einfach, an der Energie und dem Adrenalin der Menge teilzuhaben und dich später an alles erinnern zu können.“

Dem ‚Q‘-Magazin erklärte der Musiker, dass ihn seine inneren Ängste dazu getrieben hätten, zur Flasche zu greifen und Drogen zu nehmen: „Ich leide definitiv an meinen eigenen Neurosen und Depressionen und Phobien. Ich fühle mich immer so, als ob ich die seltsamste Person in einem vollen Raum bin.“ Welche Rauschmittel er genau genommen hat, wollte der Künstler nicht verraten. Dafür berichtete er, wie heilsam die Therapie wirklich für ihn gewesen sei: „Ich musste alles von mir preisgeben und schonungslos sein, was super war. Es war etwas, was ich tun musste.“ Den früher obligatorischen Sixpack Bier lässt er also jetzt vor Auftritten lieber im Kühlschrank stehen.

Foto: NBC/WENN.com