Donnerstag, 03. November 2016, 13:49 Uhr

Mila Kunis: Drohung von Produzenten

Mila Kunis hat sich beinahe die Zunge verbrannt. Zu Beginn ihrer Karriere sollte sie nackt auf einem Magazin-Cover posieren, um einen Film zu promoten – doch sie hat sich geweigert.

Mila Kunis: Drohung von Produzenten

Ein namentlich unbekannter Produzent hat der Schauspielerin das Ende ihrer Karriere vorhergesagt, da diese nicht bereit war, nackt für ein Magazincover zu posen. Er drohte damit, dass sie „nie wieder in dieser Stadt arbeiten würde“. Die 33-Jährige teilte mit: „Die Drohung erhielt ich, weil ich mich weigerte, halbnackt auf dem Cover eines Männermagazins zu posieren, um den neuen Film zu promoten.“ Die ukrainische Schauspielerin erklärte, dass dies das erste „Nein“ ihrer Karriere gewesen sei. Dennoch habe sich die Welt weitergedreht. Der Film habe trotz ihrer Eigensinnigkeit einiges an Geldern eingespielt und sie habe – gegen die Prophezeiung des Produzenten – wieder und wieder in dieser Stadt gearbeitet.

Auf ‚aplus.com‘, der Mobile-App hres Gatten Ashton Kutcher, spricht die ‚Freundschaft Plus‘-Darstellerin mit erschreckender Klarheit über ihre Gedanken und Gefühle: „Das ist es, was man uns glauben macht. Dass unsere Existenz bedroht wird, wenn wir uns trauen, den Mund aufzumachen. In meiner ganzen Karriere gab es einige Momente, in denen ich beleidigt, beiseite geschoben, unterbezahlt, ignoriert und auf mein Geschlecht vermindert wurde. Ich habe diesen Menschen dennoch einen Vertrauensbonus gewährt. Vielleicht wussten sie mehr, hatten mehr Erfahrung, oder sahen etwas, das mir entgangen war.“

Weiter schreibt sie, sie sei es leid, Kompromisse einzugehen und kompromittiert zu werden. Von dem Zeitpunkt, als ihr das bewusst geworden sei, habe die Schauspielerin sich selbst etwas versprochen. Sollte sie jemals wieder mit einer solchen Situation konfrontiert werden, würde sie ihr Gegenüber sofort zur Rede stellen. Sie könne dann zwar immer noch nicht garantieren, dass ihre Einwände zu Herzen genommen werden, aber es ginge um den Versuch.

Man kann Mila nur die Daumen drücken, und hoffen, dass sie auf Verständnis statt auf taube Ohren trifft. (Bang)

Foto: WENN.com