Freitag, 04. November 2016, 15:32 Uhr

Charts der Woche: Böhse Onkelz erobern Spitze

Die Böhsen Onkelz sind zurück – und wie! Über zwölf Jahre, nachdem sie ihren Fans „Adios“ sagten, bringen die Deutschrocker wieder ein Studioalbum an der Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, unter.

Charts der Woche: Böhse Onkelz erobern Spitze

Das Quartett um Kevin Russell (auf unserem Foto Matt Gonzo Roehr und Peter „Pe“ Schorowsky) mit „Memento“ direkt von 0 auf 1. Erst im Juni hatten die Onkelz mit ihrer Live-Aufnahme „Böhse für’s Leben“ den Album-Thron besetzt.

Marius Müller-Westernhagen zieht den Stecker und veröffentlicht seine größten Hits als „MTV Unplugged“-Werkschau. Die Aufzeichnung von der Berliner Volksbühne, die Kultregisseur Fatih Akin auf Kamera festhielt, steigt an zweiter Stelle ein.

Wie aus den vergangenen Monaten nicht anders gewohnt, sind auch in dieser Woche einige HipHopper dabei: Kool Savas, der ab Januar durch die Lande tourt, stellt sein Mixtape „Essahdamus“ auf Position drei vor. DAT ADAM präsentieren ihre „HYDRA 3D“ auf fünf, während Kalim auf 16 seine „Odyssee 579“ durchlebt. Für Vorwochensieger Tim Bendzko („Immer noch Mensch“) geht’s runter auf Rang sechs.

Die höchsten Neueinsteiger der Single-Charts heißen Drake („Fake Love“) und Starley („Call On Me“, Video unten) – und debütieren auf Platz 54 bzw. 64. Der Rag’n’Bone Man („Human“) konnte den Angriff von David Guetta, Cedric Gervais & Chris Willis („Would I Lie To You“, zwei) in letzter Minute abwehren und die Spitze verteidigen. Bronze geht unverändert an Sia feat. Kendrick Lamar („The Greatest“).

Die Offiziellen Deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab und sind das zentrale Erfolgsbarometer für Industrie, Medien und Musikfans. Basis der Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern sämtlicher Absatzwege. Dazu zählen der stationäre Handel, E-Commerce-Anbieter, Download-Portale und Musik-Streaming-Plattformen.

Foto: AEDT/WENN.com