Freitag, 11. November 2016, 19:27 Uhr

Cindy Crawford kritisiert die Mode-Industrie

Cindy Crawford hat die Mode-Industrie für den Wunsch nach dünneren Models scharf kritisiert. Die 50-Jährige, die in den 80er Jahren neben Christy Turlington und Linda Evangelista zu den größten Fashion-Ikonen zählte, hat zugegeben, dass sich das Mode-Business sehr zum Negativen entwickelt habe.

Cindy Crawford kritisiert die Mode-Industrie

Sie selbst wäre niemals super dünn gewesen und durfte damals Kurven und Brüste haben, kritisiert sie die ‚Size Zero‘-Mentalität. Das Supermodel ist Mutter von zwei Kindern: Sohn Presley (17) und Tochter Kaia (15), die ebenfalls als Model arbeiten will.

Gegenüber ‚Refirnery29‘ hat Crawford nun erzählt: „Meine Tochter betritt gerade diese Welt und die Erwartungen an junge Models heute ist, dass sie immer dünner sein müssen. Ich hatte immer Größe 34, war niemals super dünn und ich habe mich nie schlecht gefühlt. Man durfte etwas Fleisch auf den Rippen haben. Heute müssen die Models viel dünner sein. Aber ich finde nicht, dass es ein gutes Image bringt, wenn alle Models Size Zero tragen.“

Die brünette Schönheit war 30 Jahre lang an der Spitze der Mode-Industrie und versucht nun, die Karriere ihrer Tochter in die richtige Richtung zu lenken. „Ich denke, wir bringen uns gegenseitig etwas bei. Sie hat keine Angst, neue Dinge auszuprobieren. Sie kommt manchmal runter und sagt ‚Schau, mein Make-up ist heute anders‘. Sie erinnert mich daran, dass Schminken Spaß machen soll. Und das Beste, was sie von mir lernen kann, ist einerseits, vor dem Schlafengehen alles vom Gesicht zu waschen und andererseits, gute Produkte für die Haut zu verwenden. Man kann günstige Make-up-Produkte nehmen, aber Hautpflege ist wichtig. Außerdem: Weniger ist mehr. Die Leute sollen sagen, dass du gut aussiehst. Nicht dein Make-up.“

Foto: WENN.com