Montag, 14. November 2016, 13:17 Uhr

Eklat im Bataclan: Wurde Jesse Hughes nicht reingelassen?

Bei der Bataclan-Wiedereröffnung gab es einen Eklat. Wie ‚AFP‘ am Wochenende berichtete, sollen der ‚Eagles Of Death Metal‘-Sänger Jesse Hughes und ein anderes Bandmitglied nicht zum Konzert von Sting gelassen worden sein.

Eklat im Bataclan: Wurde Jesse Hughes nicht reingelassen?

Knapp ein Jahr nach dem Terroranschlag, der sich beim Konzert der ‚Eagles of Death Metal‘ ereignete, sollte Sting an die Verstorbenen erinnern und ein Mahn-Konzert geben. Angeblich habe der Manager des Veranstaltungsortes gesagt: „Sie kamen, ich schmiss sie raus. Es gibt Dinge, die wir nicht vergeben.“ Dies soll darauf abgezielt haben, dass Hughes nach den Anschlägen seine Verschwörungstheorien kundtat und erklärte, die Sicherheitsleute hätten mit den Terroristen zusammengearbeitet. Anschließend entschuldigte er sich. Allerdings hat sich mittlerweile auch das Management der Punkband geäußert und erklärt, dass Hughes nie versucht habe, in die Halle zu gelangen.

Der Musiker habe sich lediglich mit Fans draußen unterhalten wollen und sei der Einladung des Bürgermeisters nach Paris gefolgt. Sting eröffnete den Abend mit einer Schweigeminute und erklärte zuvor: „Heute Abend müssen wir zwei wichtige Dinge tun. Erstens, uns an diejenigen erinnern, die beim Anschlag ihr Leben ließen. Und dann das Leben und die Musik in diesem historischen Ort feiern.“

Foto: WENN.com