Montag, 14. November 2016, 19:20 Uhr

Phil Collins: Deswegen ist er "ein kleiner Bastard"

Pop-Opa Phil Collins (65) hat sich in einem ‚Sunday Night’-TV-Interview auf Channel Seven als „kleiner Bastard“ bezeichnet. Der Grund: Er gab zu, seine zweite Frau Jill Tavelman betrogen zu haben, was auch zum Ende der Ehe führte.

Phil Collins: Deswegen ist er "ein kleiner Bastard"

Dazu erklärte der ‚Genesis’-Star ohne Umschweife: „Ich folgte meinem Herzen. Aber es stellte sich heraus, dass ich ein kleiner Bastard war.“ Der 65-jährige Hitschreiber ließ dann auch verlauten, dass er „nicht stolz darüber“ sei, drei Mal verheiratet gewesen zu sein. In seiner Autobiografie ‚Da kommt noch was – Not dead yet’ drückt er es so aus: „Ich bin enttäuscht darüber, dass ich drei Mal verheiratet war…ich bin noch enttäuschter darüber, dass ich drei Mal geschieden wurde. […] Dieses Trio der Scheidungen weist auf ein Versagen hin, eine Familie zu werden und es zu bleiben. Es beweist ein Versagen, Basta.“

Die Scheidungen sollen den Sänger dann auch über 50 Millionen Dollar (umgerechnet etwa 46 Millionen Euro) gekostet haben. Phil Collins ist seit Kurzem wieder mit seiner dritten Ehefrau Orianne Cevey (43) zusammen, nachdem sich das Paar 2008 scheiden ließ. Er erklärte dazu: „[…] Leute finden das seltsam. Aber ich denke, dass es wundervoll ist. Wir wurden geschieden…ich habe ihr eine Menge Geld gezahlt. Aber so sind Scheidungen. Wir haben erkannt, dass es ein Fehler war und jetzt sind wir wieder zusammen und alles ist toll.“

Die Liebesgeschichte zwischen ihnen begann 1994, nachdem die zweite Ehe des Popstars ein bitteres Ende fand. Gegenüber der Schweizer Zeitung ‚SonntagsBlick’ verriet Orianne Cevey kürzlich, dass die beiden jetzt ein so enges Verhältnis haben, „dass es wirklich keinen Unterschied macht, ob wir verheiratet sind oder nicht. Aber wir haben uns vorgenommen, irgendwann ein zweites Mal zu heiraten.“ (CS)