Montag, 14. November 2016, 12:07 Uhr

Voice of Germany: Die Coaches verstanden kein Wort

Die Blind-Auditions von „The Voice of Germany“ gehen dem Ende entgegen. Die Teams von Samu Haber (40), Yvonne Catterfeld (36), Andreas Bourani (33) und Fanta Vier füllen sich. In der vorletzten Show hauen die Caster der Sendereihe noch mal ihre letzten Trümpfe raus.

Voice of Germany: Die Coaches verstanden kein Wort

Das Motto der Show gestern Abend war passend zum Sonntag: traditionell. Ein echter Bayerin und ein mönchsfrommer Mechaniker aus Stuttgart wagten sich auf die Bühne in Berlin-Adlershof. Viel Menschen sagen ja, dass es schwer ist, mit deutschen Liedern Emotionen zu vermitteln. Die deutsche Sprache sei zu hart dafür. Okay, und wie sieht´s mit Bayerisch aus? Die Kandidatin Theresa Gratzl (20) bewies Mut und sang bei der vorletzten Blind-Auditions von „The Voice of Germany“ den Heimatsong „´s ewiges Lem“. Und die Coaches verstanden kein Wort. Bis auf einen. Ausgerechnet Coach Andreas Bourani war der einzige, der die bayerische Theresa verstand. Der „Auf uns“-Sänger ist nämlich aus der bayerischen Kleinstadt Augsburg, in der zwar ein anderer, aber trotzdem ähnlicher Dialekt gesprochen wird.


Die Jungs von Fanta Vier verstanden im Gegenteil dazu nur Bahnhof, wie fast der gesamte Rest von Deutschland. Für Michi Beck (48) klang Theresa „wie jemand, der nicht richtig Deutsch spricht, aber Deutsch singt.“ Am Ende buzzerte auch nur Andreas Bourani für das bayerische Mädel und nahm sie in sein „A-Team“ auf.

Genauso traditionell ging es auf den Sonntagabend mit dem gläubigen Vincenzo Luzzolini (23) weiter. In seinem Vorstellungsfilm erklärte der junge Elektriker, wie wichtig im sein Glaube sei. Ganz fromm und selig stellte er sich selber da. Auf der Bühne verzauberte er dann alle bis auf Andreas Bourani mit seiner einfühlsamen Stimme.

Voice of Germany: Die Coaches verstanden kein Wort

Mehr zu The Voice: Samu Haber und Catterfeld sind die Beliebtesten

Fanta Vier, Yvonne Catterfeld und Samu Haber, alle wollten ihn in ihrem Team. Und wer gewann seine Gunst? Mal wieder der selbstsichere „Sunrise Avenue“-Sänger Samu. Mit der Drohung „Wenn du in zwei Jahren traurig in deinem kleinen, dreckigen Scheißhaus sitzt und dich fragst, warum bin ich nur mit den Fantas gegangen – dann ruf mich nicht an“ konnte er den Stuttgarter für sich gewinnen.

Am Donnerstag laufen die letzten Blind-Auditions auf ProSieben. Dann sind die Teams voll und die spannenden Battle-Runden beginnen. (LK)


Fotos: ProSiebenSAT.1/Richard Hübner