Dienstag, 15. November 2016, 15:42 Uhr

Roland Emmerich kam nicht als armer Student nach Hollywood

Roland Emmerich, einer der international erfolgreichsten deutschen Filmemacher, denkt darüber nach, die Finanzkrise als Vorlage für einen seiner nächsten Filme zu nehmen.

Roland Emmerich kam nicht als armer Student nach Hollywood

„Ja, ich habe dazu tatsächlich ein Filmprojekt im Kopf, wo nicht nur Häuser zerstört werden, sondern unsere ganze Kultur“, sagte Emmerich der neusten Ausgabe des Wirtschaftsmagazins ‚Capital‘. Er sieht bei seinen Recherchen zur Finanzkrise Parallelen zu seinem Film „2012“: Es gäbe nun auch wieder „diese ganzen Verschwörungstheorien um das Jahr 2025“. Auf die Nachfrage, ob „2025“ folglich sein neuer Filmtitel seien könnte, antwortete der 61-Jährige: „Sie werden sehen.“

Der gebürtige Schwabe hat bekanntlich eine große Vorliebe für opulente Katastrophenfilme wie  „Independence Day“. Der Blockbuster spielte über 800 Millionen Dollar ein und gehört zu den ertragreichsten Filmen aller Zeiten.

Emmerich hat an der Münchner Filmhochschule studiert und mit seinem Abschlussfilm „Das Arche Noah Prinzip“ 1984 gleich einen Überraschungserfolg auf den Internationalen Filmfestspielen in Berlin gefeiert. Fünf Jahre später, im Alter von 30 Jahren, zog er nach Los Angeles und startete als einer der wenigen Deutschen seine Hollywood-Karriere. „Als ich in die USA ging, hatte ich in Deutschland mit meinen ersten vier Filmen schon fast eine Million verdient. Ich bin nicht als armer Student in Hollywood angekommen“, sagte Emmerich gegenüber ‚Capital‘ für die Interview-Serie „Meine erste Million“.

Foto: WENN.com