Dienstag, 15. November 2016, 11:39 Uhr

Udo Lindenberg: "Dicht gedichtet und nüchtern gegengelesen"

Udo Lindenberg liebt und braucht den Alkohol. Der Sänger ist einer der großen Stars der deutschen Musikindustrie. Dabei verdankt er viele seiner genialsten Einfälle dem Alkohol, der für ihn Segen und Fluch zugleich wurde.

Udo Lindenberg: "Dicht gedichtet und nüchtern gegengelesen"

“Dicht gedichtet und nüchtern gegengelesen“, beschrieb es der Rocker selbst. Nun veröffentlichte Benjamin von Stuckrad-Barre in Zusammenarbeit mit der ‘Bild‘-Zeitung ein Buch über Lindenberg und erzählt, wie er dem Trinken und damit auch dem Tod entsagte. Bereits mit 12 Jahren – er spielte in seinen ersten Bands – fand Udo die Liebe zum Alkohol. Während die älteren Jungs mit Bier und Schnaps bezahlt wurden, musste er sich mit Schokolade begnügen. Das ging auf Dauer natürlich nicht. Auch Zuhause bei den Lindenbergs wurde viel getrunken, was in der Nachkriegszeit nicht gerade ungewöhnlich war. Zu besonderen Anlässen schenkte seine Mutter Hermine dann auch mal Eierlikör aus. Das dürfte seine Vorliebe für das gelbe Getränk erklären. Später half ihm der Alkohol dann gegen das Lampenfieber vor seinen Auftritten. Das gleiche erwartete Udo Lindenberg aber auch von den Mitgliedern des Panikorchesters.

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“Ich stand echt mit dem Röhrchen hinter der Bühne, bitte einmal pusten, und wer weniger als 1,3 Promille hatte, musste sich erst auf Niveau trinken“, erinnerte sich der heute 70-Jährige. Weitere Geschichten und Anekdoten von Udos Alkoholfreund- und Feindschaft gibt es im Buch „Udo Fröhliche! Das Lindenberg-Lexikon von Alkohol bis Zigarre“, das ab sofort im Handel erhältlich ist.


Foto: WENN.com