Samstag, 19. November 2016, 13:54 Uhr

Kanye West: Buhrufe wegen Trump

US-Rapper Kanye West (39) hat sich am Donnerstag (17. November) bei einem Konzert in San Jose, Kalifornien beim Publikum keine Freunde gemacht. Der Gatte von Ich-Darstellerin Kim Kardashian (36) wurde nämlich ausgebuht, als er verriet, dass er Donald Trump seine Stimme gegeben hätte.

Kanye West: Buhrufe wegen Trump

Er habe zwar nicht gewählt aber die Ansichten des neuen US-Präsidenten unterstützt, so der als Großmaul bekannte Musiker. Er verriet seinem Publikum: „Ich wollte das vor der Wahl sagen aber man hat mir erklärt: ‚Was immer du tust, sag das nicht laut.“ Und er fuhr fort: „Ich habe zwar nicht gewählt aber es gab eine Menge Dinge, die ich von Trumps Kampagne mochte. Seine Herangehensweise war verdammt genial – weil sie funktionierte.“ Seine Unterstützung für den 70-Jährigen bedeute aber nicht zugleich, dass er nicht an Gleichheit, Frauenrechte, die gleichgeschlechtliche Ehe „und diese Dinge“ glaube. Zudem verkündete er, dass „Schwarze aufhören sollten, sich auf Rassismus zu fokussieren.“ In dieser Hinsicht sei „die Welt rassistisch ok“, so der Rapper.

Diese Tirade hätte der ‚Daily Mail’ zufolge offenbar nicht nur zu Buh-Rufen, sondern auch einer Schlägerei im Publikum geführt. Außerdem sollen Schuhe und andere Kleidungsstücke auf die Bühne geflogen sein. Vor acht Monaten wurde noch vom Team des 39-Jährigen verneint, dass er ein „Trump-Unterstützer“ sei. Was wohl Gattin Kim Kardashian zu diesem öffentlichen politischen Statement sagt? Diese galt während des US-Wahlkampfs schließlich als leidenschaftlicher Hillary-Clinton-Fan. Ob sich Kanye Wests mögliche Kandidatur 2020 als US-Präsident damit vielleicht auch erledigt hat? (CS)

Foto: WENN.com