Donnerstag, 24. November 2016, 8:37 Uhr

Freddie Mercury: So verschwieg er seine Krankheit

Heute vor 25 Jahren starb Freddie Mercury. Der Sänger beendete damals Freundschaften, um seinen Nahestehenden nicht von seiner HIV-Erkrankung erzählen zu müssen.

Freddie Mercury: So verschwieg er seine Krankheit

Der ‚Queen’-Frontmann, der im Jahre 1991 mit 45 Jahren nach Komplikationen durch seine Krankheit verstarb, verschwieg seinem guten Freund Peter Straker, mit dem er 15 Jahre lang befreundet war, seine Krankheit. Der ‚West End’-Star sagt über die Zeit: „Alles was ich wusste, war nur, dass Freddie diese Blutprobleme hatte. Aber ich dachte es wäre Leukämie oder so. Wir gingen einmal Mittagessen und er war sehr fleckig und trug deshalb Make-Up. Wir gingen nach oben und sahen Fernsehen und ich fragte ihn, ob er AIDS hätte. Und er dementierte es. Ich sagte ihm, dass ich immer für ihn da wäre, wenn was mit ihm ist. Und es war das letzte Mal, dass ich ihn sah“.

Peter war nach dem Tod seines Freundes so entsetzt, dass er nicht einmal zu dessen Beerdigung kam. Zwar habe der Schauspieler laut dem ‚Daily Mirror’ immer wieder versucht, seinen Freund im letzten Jahr zu erreichen, wurde jedoch immer wieder abgewiesen.

In einem neuen Buch über Freddie, das ‚Somebody to Love’ genannt wurde und seinen 25. Todestag am heutigen 24. November markieren soll, wird Peter zitiert: „Wenn ich versucht habe ihn anzurufen, haben sie mich nie zu ihm durchgestellt. Sie sagten mir, dass er beschäftigt sei oder unterwegs wäre. Aber sie hatten Anweisungen von ihm bekommen. Als er gestorben war, kamen sie alle in meine Show, um sich bei mir zu entschuldigen. Aber ich sagte ihnen, dass es jetzt verdammt zu spät wäre“.

Während Freddie seinem Kumpel nicht davon erzählte, informierte er jedoch seine Bandkollegen Brian May, Roger Taylor und John Deacon zweieinhalb Jahre vor seinem Tod. Der Öffentlichkeit teilte er seine Erkrankung erst 24 Stunden vor seinem Tod mit.

Foto: Danny Clifford/Hottwire.net/WENN