Donnerstag, 24. November 2016, 20:55 Uhr

Meryl Streep: Bitte keine reine Komik oder Tragik

In der Komik liegt Tragik und in der Tragik findet man immer auch ein wenig Humor: So sieht Meryl Streep ihre Rollen, so sieht sie das Leben.

Meryl Streep: Bitte keine reine Komik oder Tragik

US-Schauspielerin Meryl Streep (67) mag keine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern vielschichtige Rollen. „Eigentlich versuche ich bei allem, was ich spiele, diese Art von ‚reiner‘ Komik oder Tragik zu vermeiden“, sagte Streep der „Süddeutschen Zeitung“. „Selbst in den dramatischsten Gestalten kann man immer eine Prise Humor finden. Umgekehrt wurzelt fast alles, was auf den ersten Blick komisch wirkt, irgendwo auch in etwas Dunklem.“

Auch außerhalb von Bühne und Dreharbeit versuche sie, genau so zu denken, betont die dreifache Oscar-Preisträgerin: „So gehe ich ganz allgemein an das Leben heran.“

Filmkritik: Meryl Streep ist die verrückte Florence Foster Jenkins

In ihrem neusten Film „Florence Foster Jenkins“, der heute in den Kinos startete, spielt Meryl Streep eine Millionärin, die von ihrem Gesangstalent völlig überzeugt ist, allerdings in Wirklichkeit gnadenlos unbegabt ist wie keine andere… (dpa)

Meryl Streep: Bitte keine reine Komik oder Tragik

Fotos: Constantin