Donnerstag, 24. November 2016, 15:55 Uhr

Sting: "Die Briten haben mich aus England vertrieben"

Ex-Police-Frontmann Sting (65) hat in einem Interview verraten, dass ihn die Briten aus England in die USA „vertrieben“ hätten. Na ja, zumindest eine angebliche Charaktereigenschaft, die er seinen früheren Landsleuten zuordnet, nämlich „Neid“.

Sting: "Die Briten haben mich aus England vertrieben"

Gegenüber der ‚Daily Mail’ erklärte der Sänger, der momentan auf ein Vermögen von 200 Millionen Pfund geschätzt wird: „Ich fühle mich hier in New York viel wohler. Ich denke, in England bin ich zwiegespalten.“

Der 65-Jährige Musiker ist als Sohn eines Milchmanns und einer Friseuse in Wallsend, North Tyneside in ziemlich ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen. Durch seine erfolgreiche Musikkarriere konnte er aber ein großes Vermögen ansammeln, wobei auch ein sozialer Aufstieg damit einherging. Genau mit diesem Fakt hätten seine britischen Landsleute aber offenbar nicht umgehen können. „Neid“ wäre angeblich die Folge gewesen, wobei der Musiker sich in England irgendwann nicht mehr wohl fühlte.

Er verriet: „Ich gehöre nicht mehr wirklich einer sozialen Klassen an, daher ist es besser in einer Gesellschaft wie [der Amerikanischen] zu sein, die ein wenig freier ist.“ Sting und seine Gattin, die US-Filmproduzentin Trudie Styler (62) leben mittlerweile seit Jahrzehnten in New York. In einem früheren Interview hatte der Sänger, der für seinen Auftritt bei der Bataclan-Wiedereröffnung viel Gegenwind bekam, jedoch klar gemacht, dass seine Kinder nicht von seinem Geld profitieren. Er erwarte, dass seine drei Söhne und drei Töchter ihr Geld durch eigene Arbeit verdienen. Ohnehin würde am Ende von seinem Vermögen nicht mehr viel zum Erben da sein, denn: „[…] wir geben es aus. Wir haben eine Menge Verpflichtungen. Was eingenommen wird, wird auch ausgegeben und da bleibt nicht mehr viel übrig.“ (CS)

Foto: WENN.com