Sonntag, 27. November 2016, 20:15 Uhr

Donald Trump: Ist sein Sohn Barron wirklich autistisch?

Am 21.November sagte Schauspielerin Rosie O’Donnell (54), dass der Sohn von Donald Trump (70) ein Autist sein könnte. Daraufhin brach ein wahrer Shitstorm über ihr hinweg. Jetzt meldete sich die Moderatorin wieder zu Wort und erklärte, dass sie ihre Aussage ernst und nicht bösartig gemeint hat.

Donald Trump: Ist sein Sohn Barron wirklich autistisch?

Ihre Tochter sei nämlich selbst Autistin und sie sehe einige der Symptome in Barrons (10) Verhalten. Kurz vorweg: Autismus ist eine Krankheit, genauer gesagt eine Entwicklungsstörung, die zu Schwächen in sozialer Interaktion und Kommunikation führt. Autisten sind für ihre „Inselbegabungen“ berühmt, das heißt, dass sie auf einem kleinen Feld quasi Genies sind.

Nach den neusten Aufnahmen von Trumps jüngstem Sohn Barron machten sich viele über seine „komische Art“ lustig. Rosie O´Donnell äußerte aber den Verdacht, dass Barron nicht komisch, verzogen oder unhöflich sein, sondern womöglich krank.

In einem Statement auf ihrer Website erklärte sie: „Es war so: Bei meiner dreieinhalbjährigen Tochter Dakota wurde im September mit HFA diagnostiziert – hochgradiger Autismus. Seitdem bin ich in dieser Welt involviert – das bedeutet lesen, lernen, nachfragen.“ Sie kennt sich also mit den Symptomen der Krankheit aus und es ist alles andere als in ihrem Interesse Trumps Sohn lächerlich zu machen.

Auf Twitter postete sie auch noch ein Video, das dazu aufruft, sich nicht mehr über Barron Trump lustig zu machen. In dem Video werden die Symptome von Autismus aufgezeigt und mit Barrons Verhalten verglichen. Rosie sieht in der Erkrankung des künftigen Präsidentensohns sogar eine Chance dafür, jetzt endlich landesweit über Autismus zu reden und Aufklärung zu betreiben. (LK)

Foto: JLN Photography/WENN.com