Dienstag, 29. November 2016, 12:21 Uhr

Daniel Brühl wird US-Serienstar

Den Sprung nach Hollywood hat er längst geschafft: Der deutsche Schauspieler Daniel Brühl (38) bekommt eine Hauptrolle in einer US-Serie auf dem Sender TNT. „The Alienist“ soll die Krimiserie heißen und schon Ende nächsten Jahres in den USA ausgestrahlt werden.

Daniel Brühl wird US-Serienstar

Neben Daniel Brühl (auf unserem Foto mit seiner schwangeren Freundin Felicitas Rombold) wird auch sein britischer Luke Evans (37) die zweite Hauptrolle spielen. Evans ist im Moment noch nicht soooo bekannt, man kennt ihn vielleicht aus „Der Hobbit“, aber er ist einer der wichtigsten Newcomer des Jahres. Derzeit kann man ihn im Kino noch in dem Thriller „Girl on the Train“ sehen und ab März 2017 dann als „Gaston“ – in der Real-Verfilmung von „Die Schöne und das Biest“.

Aber zurück zur Serie. In „The Alienist“ spielt Brühl den Arzt Dr. Laszlo Kreizler, der sich im Jahr 1896 mit der Forschungsfrage beschäftigt, was einen Menschen zum Mörder macht. Sein Interesse für das düstere Thema liegt in seiner eigenen Vergangenheit und macht ihn aber auch zu einem gesellschaftlichen Einzelgänger. Sein bester Freund John Moore ist ein melancholischer Zeitungsillustrator, der eher unfreiwillig in Lazlos Arbeit hineingezogen wird, als der neu ernannte NYPD-Polizeichef Teddy Roosevelt den beiden den Auftrag gibt eine Reihe von Morden an jungen, männlichen Prostituierten aufzuklären. Zusammen suchen sie den ersten Serienmörder der Stadt New Yorks.

Als ausführenden Produzenten konnte sich TNT unter anderen Cary Fukunaga (38) schnappen, der die Regie beim Serienhit „True Detective“ führte. Das Drehbuch von „The Alienist“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Caleb Carr, der in Deutschland unter dem Titel „Die Einkreisung“ erschien. Laut „Variety“ beginnen die Dreharbeiten nächstes Jahr in Budapest.

Derzeit ist Brühl mit der Romanverfilmung „Jeder stirbt für sich allein“ in den Kinos zu sehen. Zu seinen internationalen Erfolgen zählen Filme wie „Rush – Alles für den Sieg“, „The First Avenger: Civil War“, „Die Frau in Gold“ und „Inglourious Basterds“. Große Bekanntheit erlangte er 2003 mit „Good Bye, Lenin“. (LK/dpa)

Foto: WENN.com