Sonntag, 04. Dezember 2016, 20:53 Uhr

James Franco in Pornosatire "King Cobra": Der neue Trailer

Die James-Franco-Festwochen im Januar kündigen sich an. Gleichzeitig mit seiner neuen Komödie ‚Why Him?‘ startet unvorteilhafterweise am 12. Januar auch das schräge Schwulendrama ‚King Cobra‘.

James Franco in Pornosatire "King Cobra": Der neue Trailer

Darum geht’s: Sean (Garrett Clayton) ist 17, sieht unwiderstehlich aus und träumt vom großen Ruhm. Als er online den Schwulenporno-Produzenten Stephen (Christian Slater) kennenlernt, nutzt er seine Chance. Erst lässt er vor der Kamera die Hosen runter, dann werden die Filmchen immer expliziter. In nur wenigen Monaten steigt Sean unter dem Namen „Brent Corrigan“ zum neuen Star des Porno-Labels Cobra Video auf.

Doch der Erfolg ruft rasch Neider auf den Plan: Die „Viper Boyz Joe“ (James Franco) und Harlow (Keegan Allen), zwei Escorts und Möchtegern-Produzenten, wollen mit Brent ein „Millionen-Dollar-Video“ drehen. Als Stephen seinen Star nicht einfach so gehen lassen will, greifen die Viper Boyz zu drastischen Mitteln…

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James Franco in Pornosatire "King Cobra": Der neue Trailer

‚King Cobra‘ basiert auf der wahren Geschichte des heute 30-jährigen Sean Paul Lockhardt, a.k.a. Brent Corrigan, dem ersten schwulen Porno-Megastar des Online-Zeitalters. Der Film zeigt eine Geschichte, die geprägt ist von der sexuell höchst ambivalenten Beziehung eines Teenagers zu einem zwielichtigen Produzenten, den knallharten Interessen des Porno-Geschäfts und der damit verbundenen grenzenloser Gier, die schließlich in einem brutalen Blutbad endet.

James Franco in Pornosatire "King Cobra": Der neue Trailer

Eigentlich ist das Geschichte, die viel zu anrüchig ist für Hollywood. Doch Regisseur Justin Kelly („I am Michael“) gelingt mit seiner famosen Besetzung – James Franco, Christian Slater, Molly Ringwald, Alicia Silverstone und Disney-Channel-Boy Garrett Clayton – eine kühne Mischung aus queerem Biopic, trashigem Erotikthriller und entlarvender Porno-Satire, die dort erst anfängt, wo „Boogie Nights“ (1997) einst endete.

Fotos: Edition Salzgeber