Montag, 05. Dezember 2016, 21:06 Uhr

Ken Duken ist Mark Tempel: "Stur, loyal, impulsiv, emotional"

Ken Duken ist in der neuen Dramaserie von ZDFneo Mark Tempel. Ein Krankenpfleger und Ex-Boxer, der im Kampf gegen die Miet-Mafia in sein altes kriminelles Milieu gerät und der Versuchung von Macht und Reichtum erliegt.
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Ken Duken ist Mark Tempel: "Stur, loyal, impulsiv, emotional"
Foto: ZDF/Christian Stangassinger

In weiteren Rollen spielen Thomas Thieme, Aleksandar Jovanovic, Antje Traue und Michelle Barthel. Erzählt wird in der in Berlin basierenden Miniserie (am Dienstag gibt’s Folge 3 und 4) die Geschichte eines Doppellebens zwischen Familie, Unterwelt und den Mächtigen „da oben“, aber auch die Geschichte einer wachsenden Entfremdung von zwei Menschen, die sich lieben. Mark kämpft um sein Recht, sein Selbstverständnis und merkt dabei, wie verführerisch Macht und Geld sein können – Geld, das er dringend braucht: Für die Wohnung, für seine Frau Sandra und für seine Tochter Juni. Die erste Drama-Serie von ZDFneo ist top, wir können sie wärmstens empfehlen!

Hauptdarsteller Ken Duken erklärte im Interview mit dem ZUDF seine Rolle.
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Ken Duken ist Mark Tempel: "Stur, loyal, impulsiv, emotional"
Foto: ZDF/ Reiner Bajo

Wie charakterisieren Sie Ihre Rolle Mark Tempel?
Stur, loyal, impulsiv, emotional.

Mark Tempel ist ein Ex-Boxer und Altenpfleger. Zwei Welten, die aufeinander prallen. In welcher würden Sie sich persönlich wohler fühlen und warum?
Ich mache mein Wohlbefinden von der Welt um mich herum abhängig. Mit den richtigen Menschen und einem nachvollziehbaren Grund kann man sich meiner Meinung nach überall wohl fühlen. Tempel fühlt sich ebenfalls in beiden Welten wohl, es sind die äußeren Umstände, die Probleme bereiten.

In Ihrer Rolle nehmen Sie den Kampf für die Gerechtigkeit und gegen die brutale Mietmafia auf. Würden Sie sich auch selbst als jemanden beschreiben, der den gefährlichen und unbequemen Weg lieber als den bequemen und sicheren geht?
Kein Mensch, den ich jemals kennengelernt habe, geht lieber den unbequemen Weg. Ich auch nicht. Aber den einfachen Weg zu gehen, obwohl ich weiß, dass es nicht der richtige Weg ist, könnte ich glaube ich nicht. Dafür gehe ich zu gerne.

Redaktionstipp: Wer die ersten beiden Folgen verpasst hat, kann dies in der ZDF-Mediathek nachholen!