Dienstag, 06. Dezember 2016, 19:26 Uhr

Kesha kämpft gegen Depressionen

Kesha hatte mit Depressionen und Angstzuständen zu kämpfen. Die ‚Tik Tok‘-Interpretin, die in einen großen öffentlichen Streit mit Dr. Luke verwickelt war, nachdem der Produzent sie sexuell und emotional missbraucht haben soll, hat nun erstmals offen über ihre mentale Gesundheit gesprochen.

Kesha kämpft gegen Depressionen

Diesen mutigen Schritt wagt die Sängerin in der Hoffnung, andere zu inspirieren, die sich in ähnlichen Situationen befinden. So sagte sie: „Ich habe mit vielen Dingen kämpfen müssen, unter anderem mit Ängsten und Depressionen. Die Stärke zu finden, mit solchen Problemen an die Öffentlichkeit zu gehen und es sich selbst klarzumachen, ist nicht einfach. Aber vielleicht schaffe ich es durch meine Geschichte, anderen zu helfen. Ich bin zu einer erwachsenen Frau herangewachsen, die die Kraft ihrer Stimme realisiert hat.“

Deshalb sei die 29-Jährige auch umso glücklicher, ihre Stärke auch auf ihrem neuen Album Ausdruck zu verleihen, wie sie gegenüber dem ‚Billboard‘-Magazin ankündigt: „Meine Songs werden meine Verletzlichkeit als Stärke präsentieren und nicht als eine Schwäche. In der Vergangenheit dachte ich immer, mich beweisen zu müssen. Nun schreibe ich das, was ich mit der Welt teilen möchte, und nicht das, was die Welt hören will. Egal, wie es ausgeht: Ich bin einfach ich selbst.“

Mehr zu Kesha: Kommt überhaupt noch ein Album?

Vor kurzem hatte ‚Sony‘ in einem Statement bereits angekündigt, dass die Blondine an neuer Musik arbeite: „Ein Album zu kreieren, braucht seine Zeit. Und natürlich haben alle das Ziel, ein hoch qualitatives Album herauszubringen, das an Keshas vorherige anknüpft. Wir hoffen, bald neue Musik mit Keshas Fans teilen zu können.“ Allerdings fügte ihr Anwalt, Daniel Petrocelli, hinzu: „Kesha hat die letzten sechs Monate versucht, Musik aufzunehmen und zu veröffentlichen. Aber sie hat keine Bestätigung bekommen, dass sie vermarktet wird oder ein Veröffentlichungsdatum bekommt. Wir hoffen, dass sich das schnell ändert.“

Foto: WENN.com