Dienstag, 06. Dezember 2016, 10:27 Uhr

Sting: Der Ex-Lehrer ist absolut kein Selfie-Freund

Sting befindet sich auf einer Anti-Selfie-Mission. Der Sänger ist kein Fan der selbstgemachten Bildchen mit Fans, von denen viele seiner Kollegen so begeistert sind. Er glaubt, dass dies an seiner früheren Karriere als Lehrer liegt.

Sting: Der Ex-Lehrer ist absolut kein Selfie-Freund

„Ich gehe schnell und habe das Auftreten eines Lehrers. Denn ich war Lehrer. Das bedeutet, dass man mit geradem Rücken läuft und genau weiß, wohin man will“, erklärte der 65-Jährige in der italienischen Fernsehsendung ‚Stasera Casa Mika‘ seinem Kollegen Mika. Sting arbeitete vor seinem großen Durchbruch mit der Band ‚The Police‘ zwei Jahre lang an einer Schule. Heute schöpft er aus dieser Zeit seine Widerstandskraft gegenüber Selfies. „Ich gehe in einer bestimmten Geschwindigkeit und die Leute respektieren meine Privatsphäre. Sie sagen ‚Hi Sting, ich mag deine Musik‘ oder ‚Du bist schlecht!‘. New York ist ziemlich cool, deshalb fühle ich mich wohl, hier zu leben. Ich habe lieber eine Unterhaltung als ein Selfie“, so der britische Rocker weiter.

Außerdem hat Sting bei seinen Spaziergängen durch New York ganz andere Gedanken im Kopf als Selfies. „Ich dachte über Song-Ideen nach, als ich zum Studio ging. Und jeden Tag musste ich dort anhalten, weil so viel Verkehrt war. Ich habe einfach ein paar Minuten über meine Arbeit meditiert, über das Leben in New York und wie viel Glück ich habe“, erklärte der Musiker. Und so nannte er dann auch sein neues Album ’57th & 9th‘ nach jener Straßenecke, an der er jeden Tag auf dem Weg von seinem Zuhause ins Tonstudio vorbeikam.

Foto: DJDM/WENN.com