Dienstag, 06. Dezember 2016, 12:37 Uhr

Will Smith: Wie der neue Film über Tod seines Vaters half

Will Smith hat die Dreharbeiten zu ‚Verborgene Schönheit‘ als Therapie genutzt, um besser mit dem Tod seines Vaters klarzukommen.

Will Smith: Wie der neue Film über Tod seines Vaters half

Sir Willard Carroll Smith war im November verstorben, was den ‚I Am Legend‘-Star schwer mitgenommen hatte. Doch das Engagement in dem US-amerikanischen Filmdrama war für den 48-Jährigen eine große Stütze. „Es war einer der größten Zusammenflüsse von Leben und Kunst, die ich je erlebt habe. Einige der Themen, mit denen der Charakter sich herumschlägt, sind so ungemein perfekt zeitlich mit dem abgestimmt, was ich in meinem Leben erlebt habe. Es war einfach eine fantastische Gelegenheit, um als Schauspieler zu wachsen, während ich zugleich als Mann wuchs…“, gestand Smith. Im Gespräch mit ‚People Now‘ führte der Hollywood-Darsteller sein Konzept von Liebe weiter aus: „Mehr als je zuvor erkenne ich jetzt, […] dass wir am Leiden wachsen. Sogar was mein Leben mit Jada anbelangt.“

Will Smith: Wie der neue Film über Tod seines Vaters half

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Der Filmstar sei zwar ein „hoffnungsloser Romantiker“, doch Romantik solle man nicht mit Liebe verwechseln: „Dieses fluffige, schicke, hübsche Zeug ist eigentlich Anti-Liebe. Es hält dich von der Liebe fern. Liebe entsteht daraus, dass du mit jemandem überlebst.“ In dem Film spielt Smith den Werbefachmann Howard Inlet, der nach einer schlimmen Tragödie in eine tiefe Depression verfällt. Seine Freunde und Kollegen entwickeln deshalb einen Plan, um ihm aufzuzeigen, dass das Leben trotzdem immer noch lebenswert ist.

Fotos. Warner Bros.