Mittwoch, 07. Dezember 2016, 11:53 Uhr

Das sind die exzentrischen Poker-Stars

Wer professionell Poker spielt, um sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen, hat ganz sicher keinen regulären Schreibtischjob. Reisen zu den Pokerturnieren auf der ganzen Welt, Gewinne in sieben- oder sechsstelliger Höhe, und dazu die glamouröse Atmosphäre an den Pokertischen – für die Poker-Stars gehört das zum Alltag.

Das sind die exzentrischen Poker-Stars

Bemerkenswert ist insbesondere der Aufstieg eines unbekannten Amateurs zu den Koryphäen der Disziplin – weil jeder sich für die World Series of Poker einkaufen kann, kommt dies in regelmäßigen Abständen vor.

Georg Danzer gehört zu den bekanntesten deutschen Poker-Profis
Vor inzwischen zehn Jahren reiste Georg Danzer erstmals nach Las Vegas – ohne nennenswerte Ersparnisse. Um für seine täglichen Ausgaben aufzukommen, spielte er an den nicht rar gesäten Pokertischen der dort ansässigen Casinos und war damit erfolgreich. Bereits auf dem Rückflug nach Deutschland hatte er einiges zusätzliches Geld gemacht.

Jedes Jahr reisen um die 1000 Deutschen zur World Series of Poker nach Las Vegas. In ingesamt 62 Turnieren dieser inoffiziellen Weltmeisterschaft des Pokern spielen Amateure und Profis gegeneinander um die enorm hohen Gewinne. Gegen einen gewissen Beitrag können auch Amateure sich für ein Turnier einkaufen, also einen sogenannten „Buy-In“ vornehmen. Auf diese Weise sind bereits einige weltbekannte Poker-Stars hervorgegangen, so beispielsweise Chris Moneymaker.

Chris Moneymaker hat als völlig unbekannter Amateur 2,5 Mio. Dollar gewonnen
Der US-Amerikaner Chris Moneymaker – dem deutschen Publikum durch seinen Auftritt bei Stefan Raab bekannt – gewann im Jahr 2003 die World Series of Poker und war zuvor ein völlig unbekannter Amateur in dieser Disziplin gewesen – nach einer Einzahlung von genau 39 Dollar für die Teilnahme an einem Turnier. Daraus machte er dann einen Gewinn von 2,5 Millionen Dollar. Anschließend gab er auch eine Autobiographie heraus, in dem er seinen Weg zu diesem sagenhaften Gewinn beschrieb.

Über 8,5 Millionen Dollar gewann Chris Ferguson
Der Pokerspieler Chris Ferguson – sein Markenzeichen sind lange Haare, die ihm den Spitznamen „Jesus“ einbrachten (Foto oben)- hat in seiner Karriere bereits eine unglaubliche Summe von 8,5 Millionen Dollar gewonnen. Er hat an der University of Los Angeles promoviert; sein Vater lehrt dort im Bereich der Spieltheorie. Ferguson begann bereits mit neun Jahren mit dem Poker-Spiel, seitdem er das College besucht, hat er diese Tätigkeit professionalisiert. Er gilt als „Mathematiker des Poker“, da er seine Spielentscheidungen nach mathematischen Überlegungen trifft. Bis heute ist er der einzige Spieler, der drei Titel bei den World Series of Poker gewinnen konnte. Nach einem Rückzug aus der Branche im Jahr 2010 feierte er 2016 sein Comeback bei der in diesem Jahr stattfindenden World Series of Poker.

Die Disziplin des Poker hält sagenhafte Gewinne bereit, und aus diesem Grund befassen sich inzwischen viele Menschen mit diesem Glücksspiel. Wer einfach nur zur Unterhaltung einige Online-Spiele mit Option auf Gewinne ausprobieren möchte, findet im Internet zahlreiche Möglichkeiten dazu. Um sich bei einem seriösen Anbieter zu registrieren, sollten Verbraucher jedoch rechtzeitig Testberichte über die Internet-Casinos lesen. Hier wurde beispielsweise das Joyland Casino getestet. (KTAD) P

Foto: WENN.com