Mittwoch, 07. Dezember 2016, 11:23 Uhr

Michael Fassbender: "Es gibt Macher und es gibt Schwätzer"

Ob als hungernder IRA-Kämpfer, als grausamer Plantagenbesitzer oder mit seiner Darstellung von Steve Jobs: Michael Fassbender gilt als Fachmann für extreme Rollen. Ab 27. Dezember ist er mit seinem neuen Film „Assassin’s Creed” in den deutschen Kinos zu sehen.

Michael Fassbender: "Es gibt Macher und es gibt Schwätzer"

Jetzt spricht der Deutsch-Ire über seinen steinigen Weg zum Erfolg, die Psychologie hinter guter Schauspielerei und erklärt, warum man manchmal seine Angst überwinden muss, um Herzensprojekte anzugehen. Der morgen erscheinenden Ausgabe von ‚GQ Gentlemen’s Quarterly‘ sagte Fassbender: „Es gibt Macher, und es gibt Schwätzer, und am Ende lässt sich jeder Mensch auf diese zwei Phänotypen herunterbrechen. Ich erwische mich manchmal dabei, dass ich viel rede und wenig mache, und ich mag mich dann nicht besonders. (…) Ja, ich glaube, es ist Angst, die einen bremst. Die Angst, sich hinzustellen und sich zum Affen zu machen.”

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An „Assassin’s Creed” hat er fünf Jahre lang gearbeitet und nebenher weitere Filmprojekte umgesetzt: „Ich empfinde Leidenschaft für meinen Job. Ganz einfach. Wenn ich die nicht mehr habe, werde ich aufhören. Aber ich habe viele Jahre auf die Gelegenheit gewartet, so arbeiten zu können. Jetzt, wo die Möglichkeit da ist, arbeite ich, so viel ich nur kann.“

Michael Fassbender: "Es gibt Macher und es gibt Schwätzer"

Foto: Visual/WENN.com, Conde Nast/GQ