Freitag, 09. Dezember 2016, 18:56 Uhr

"Deadpool 2" trotzt dem Blockbuster-Trend "je größer, desto besser"

‚Deadpool 2‘ wird schon wie der erste Teil kein mit Spezialeffekten überladenes Megaspektakel. Die Fortsetzung hatte vor ein paar Monaten ein paar Probleme, als Regisseur Tim Miller das Team wegen kreativer Differenzen mit Ryan Reynolds verließ.

"Deadpool 2" trotzt dem Blockbuster-Trend "je größer, desto besser"

Jetzt scheint es, als sei das Projekt wieder auf der richtigen Bahn. John Wick wurde erst vor kurzem als Co-Regisseur ins Boot geholt und es wird nun darauf hingearbeitet, dass die Produktion in der ersten Hälfte von 2017 beginnt. Der Film wird jedoch nicht dem Hollywood-Schema „Je größer, desto besser“ folgen. Produzent Simon Kinberg erklärte gegenüber ‚EW‘: „Als wir uns zusammen hinsetzten und darüber redeten, war das Ziel für uns, dass es so provokativ und verblüffend wie der erste Film wird. Das bedeutet, dass es nicht einfach eine Weiterführung des ersten Films sein kann. Es muss tonlich und stilistisch genauso frisch und originell sein. Das ist eine große Herausforderung, besonders weil sie an dem ersten Film zehn Jahre herumtüfteln konnten und diese Zeit haben wir für den zweiten Film nicht.“

Der Filmemacher meinte außerdem: „Das ist das größte Mandat, mit dem wir in den zweiten Film gehen: ihn nicht größer zu machen. Wir müssen der Versuchung widerstehen, ihn größer im Hinblick auf Dimension und Umfang zu machen. Das ist, was normalerweise passiert, wenn man einen Überraschungshit landet. Aber wirklich den Grundsätzen von Ton und Stil und Humor treu zu bleiben, die es so besonders machen – es geht nicht um Explosionen und Spezialeffekte.“

Foto: Brian Dowling/WENN.com