Freitag, 09. Dezember 2016, 13:37 Uhr

Kirk Douglas fühlt sich einsam am 100. Geburtstag

Kirk Douglas fühlt sich an seinem 100. Geburtstag „einsam“. Die Hollywood-Ikone erreichte den Meilenstein am heutigen Freitag (9. Dezember), aber der Schauspieler gestand: „Ich bin jetzt 100 Jahre alt. Ich rede über Hollywood und ich kenne die Leute nicht. Wo ist Burt [Lancaster]? Wo ist Laurence Olivier? Sie sind alle weg. Ich vermisse sie. Ich fühle mich einsam.“

Kirk Douglas fühlt sich einsam am 100. Geburtstag

Das Leben für den ‚Zwischen Frauen und Seilen‘-Darsteller, der oft als der letzte verbliebene Überlebende des goldenen Zeitalters der Filmindustrie gefeiert wird, war nicht einfach. Der Star (auf dem Foto mit Gattin Anne) war 1991 in einen Helikopterunfall verwickelt, bei dem zwei Menschen getötet wurden und er selbst mit einer zusammengedrückten Wirbelsäule davonkam.

Im Jahr 1996 erlitt Kirk einen Schlaganfall, was dazu führte, dass sich seine Sprechfähigkeit verschlechterte. Dafür entschuldigte er sich auch gegenüber ‚Variety‘ im Interview: „Ich hoffe, Sie verstehen mich, weil ich habe einmal besser als so gesprochen.“

2011 verriet der ‚Spartacus‘-Star in einem Gespräch mit ‚The Telegraph‘: „Ich denke nicht über den Tod nach. Ich denke über das Leben nach. Seit mein Schlaganfall meine Sprachfähigkeit beeinträchtigt hat, finde ich mich beim Schreiben wieder.“ Der ‚Einsam sind die Tapferen‘-Darsteller meinte jetzt aber auch: „Ich habe nicht realisiert, als ich die 100 erreicht hatte, dass ich noch Interviews geben würde. Ich dachte, dass ich mittlerweile relaxen würde, und ich mache mehr Interviews, als ich es gewohnt war. Aber ich denke, es ist Zeit für mich zu relaxen. Wir machen das wieder, wenn ich 200 bin.“ (Bang)

Foto: WENN.com