Sonntag, 11. Dezember 2016, 11:04 Uhr

Madonna: "Alle tot, aber ich bin immer noch da!"

Madonna hat in einer Dankesrede mal wieder kein Blatt vor den Mund genommen. Die Pop-Diva nahm gerade den ‚Billboard Woman of the Year‘-Preis entgegen, als sie beim Einstellen des Mikros erklärte: „Ich fühle mich mit etwas hartem zwischen den Beinen immer besser.“ Unterirdisch Madame!

Madonna: "Alle tot, aber ich bin immer noch da!"

Die 58-Jährige, die vorzugsweise in Unterwäsche bei ihren Shows auftritt, erinnerte in ihrer Rede am Freitagabend voller Ehrfurcht an Freunde und Wegbegleiter, die sie durch AIDS oder Drogenmissbrauch verlor: „Michael ist gegangen, Tupac ist gegangen, Prince ist gegangen, Whitney ist gegangen, Amy Winehouse ist gegangen – aber ich bin noch immer hier.“

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Weiter sagte sie: „Als ich das erste Mal nach New York zog, wurde ich mit einer Waffe bedroht und auf einem Dach vergewaltigt, während mir ein Messer an den Hals gehalten wurde. Bei mir wurde so oft eingebrochen, ich habe einfach nicht mehr abgeschlossen. Meine wahre Muse war David Bowie. Er verkörperte den weiblichen und männlichen Geist und das passte mir sehr gut.“ Außerdem spielte sie noch auf die Musikindustrie an: „Zu Altern ist eine Sünde. Du wirst kritisiert, geächtet und du wirst ganz sicher nicht im Radio laufen.“

In dieser Woche hatte Madonna mit ihrem Auftritt bei James Cordens ‚Carpool Karaoke‘ für Schlagzeilen gesorgt. Bei der Fahrt durch ihre Heimatstadt New York erzählte sie gegen Ende wie sie sich in den 1980ern an Michael Jackson herangemacht habe: „Ich habe angefangen, denn er war ein bisschen schüchtern. Gewehrt hat er sich dagegen aber nicht. Ich musste ihn nur zuvor mit einem Gläschen Chardonnay etwas lockerer machen. Das bewirkte Wunder!“

In dem fast ikonischen Clip twerkte die Mutter des Pop nicht nur, sondern gab mit dem britischen Laste-Night-Talker Klassiker wie „Papa don’t preach“, „Music“ oder selbst den Musical-Song „Don’t cry for me Argentina“ zum Besten. (Bang/KT)

Foto: WENN.com