Sonntag, 11. Dezember 2016, 18:18 Uhr

The Voice Of Germany: Robert Ildefonso, wie geht's weiter?

Mr. Easy-Going Robert Ildefonso (23, Kiel) bricht aus: und zwar in seiner eigenen Single ‚Breaking Out‘ (seit Freitag erhältlich), in der er Selbstzweifel und Unsicherheiten hinter sich lässt.

The Voice Of Germany: Robert Ildefonso, wie geht's weiter?

„Der Song beschreibt meine Entwicklung durch die Musik und meine Erfahrungen bei ‚The Voice‘, die mich selbstsicherer und selbstbewusster gemacht haben“, sagt das 23-jährige Talent. Im ‚The Voice of Germany‘-Halbfinale heute ab 20.15 Uhr live in SAT.1 versucht der Sänger aus Team Fanta mit ‚Beggin‘ (Frankie Valli & The Four Seasons) bei den Zuschauern und damit im Finale zu landen.

Robert hat vor dem Halbfinale mit klatsch.tratsch.de gesprochen.

Wen siehst du denn als Sieger bei der Staffel?
Für mich war Michi aus dem Team Andreas Bourani von Anfang an Favorit. Aber ich würde mich für jeden freuen, weil wir „The Voice“ ja auch alle zusammen erlebt haben.

Das heißt die Stimmung unter den Kandidaten ist gut?
Ja, absolut. Wir jamem miteinander, unabhängig von der Show. Es herrscht hinter den Kulissen gar keine Konkurrenzstimmung. Ich glaube, ich werde auch nach der Show noch mit zum Beispiel Marc und Yasmin befreundet sein.

Und was konntest du von deinen Mentoren Michi Beck und Smudo lernen?
Die beiden haben mir gezeigt, wie ich meine Haltung auf der Bühne verbessern kann. Am Anfang war ich noch viel schüchterner bei den Auftritten, und das ist dann von Woche zu Woche besser geworden. Ich denke, das hat man auch im Laufe der Show beobachten können, wie wir an meiner Bühnenpräsenz gearbeitet haben.

Vor den Sing-Offs hast du ja mit Robbie Williams geprobt. Warst du da sehr aufgeregt?
Es ging eigentlich. Es war cool ihn zu treffen und mit ihm zu proben, weil man kennt ihn halt nur ausm Fernsehen. Aber am Ende ist er ja auch nur ein Mensch. Ich hab da jetzt keine weichen Knie bekommen.

Stichwort weiche Knie: Bei welchem Künstler würdest du welche bekommen?
Bei Ryan Leslie und bei Bruno Mars. Bruno kommt ja zum großen Finale. Vielleicht hab ich dann die Chance ihn kennenzulernen oder vielleicht sogar mit ihm zu performen. Wollen wir mal hoffen!

Wie sieht es eigentlich mit Lampenfieber bei dir aus?
Ja voll, auf so einer Bühne zu stehen ist immer noch Neuland für mich. Auch wenn ich jetzt schon ein paar Auftritte hatte, bin ich vor jeder Show extrem aufgeregt. Bei dem Gedanken, dass mich gleich Tausende von Menschen sehen, bekomme ich einen ganz trockenen Mund. Ich versuch mich dann komplett in den Song zu fühlen und schalte einfach alles andere aus.

Angenommen du gewinnst nicht, was kommt dann nach „The Voice“ für dich?
Was anders wird als davor, ist, dass ich den Hauptfokus aus Musik legen werde. Ich habe ja schon eine Band und ein Musikprojekt mit meinem Gesangslehrer, und da werde ich weitermachen.

Und wenn du gewinnst, was für Musik würdest du gerne machen?
Funk und Soul. Das muss wieder mehr nach Deutschland. Es reizt mich total, so eine Platte zu machen. Weil in den langsamen Soulballaden kann ich viel mit meiner Stimme arbeiten, und wenn noch der Funk dazu kommt, dann geht es ab. Den Sound würde ich gerne wieder in Deutschland aufleben lassen.

Foto: ProsiebenSAT.1/Bernd Jaworek