Dienstag, 13. Dezember 2016, 15:26 Uhr

Video: Conan O'Brien bei einer Domina in Berlin

Alle wollen sie in Berlin drehen, sogar den US-Talkshow-Host Conan O’Brien (53) verschlug es jüngst in die deutsche Hauptstadt. In der Stadt der freien Liebe und exzessiver Partys versuchte sich der Moderator unters Volk zu mischen und Berlins dunkle Ecken zu erkunden. Inklusive eines Besuchs bei einer echten Domina.

Video: Conan O'Brien bei einer Domina in Berlin

Wenn Menschen in anderen Ländern an Berlin denken, kommen da Bilder von der Mauer und vom Brandenburger Tor. Wie der immerhin 1,93m große und durchaus durchtrainierte Conan O’Brien (53) erklärt, ist Berlin aber noch viel mehr: „Berlin ist seit Langem bekannt als der Ort, wo Menschen ihre wildesten und geheimsten sexuellen Fantasien ausleben können. Ich will herausfinden, ob das wirklich stimmt.“

Conans dunkelste Fantasie war anscheinend der Besuch bei einer Domina, denn im nächsten Moment fand er sich bei einer „Lady Velvet Steel“ wieder. Deren berufliches Credo: „Strenge Erziehung für Sklaven und Behandlung für Masochisten“. Als die Dame den berühmten US-Amrikaner zu Beginn fragte, ob er bereit ist, machte er noch auf dicke Hose: „Ich habe eher Angst um dich. Du wirst vielleicht mit dem Job aufhören wollen, nachdem du diese weiße Anakonda gesehen hast.“

Na ja, es kam dann doch anders. Nachdem sie ihm die Nippel abgezwickte und ihn wie einen Schuljungen den Po versohlte, saß er als braves Hündchen mit Maske auf dem Kopf neben ihr. Aber keine Angst Conan, für Touristen gilt der Schwur: Was in Berlin passiert, bleibt in Berlin.

Übrigens verriet die Domina im Gespräch mit der ‚TAZ‘, dass viele Kunden sich immer noch selbst überschätzen: „Selbstüberschätzung erlebe ich oft. Viele haben ihre SM-Vorstellung aus Pornos: Sieht geil aus, tut einem selber nicht weh. Sobald sie selbst in einer Zwangsjacke stecken, merken sie: Oh, das tut tatsächlich weh. Sobald es zur Sache geht, merkt man schnell ob jemand dem gewachsen ist, was er sich gewünscht hat. Je mehr jemand behauptet, er sei tabulos, umso weniger glaube ich ihm. Jeder hat Tabus.“ (LK)

Foto: Ivan Nikolov/WENN.com