Freitag, 16. Dezember 2016, 16:08 Uhr

Denzel Washington hält die "Oscars" für unfair

Denzel Washington findet, die ‚Oscars‘ sind “unfair“. Der 61-Jährige erhielt die Auszeichnung 2001 als bester Haupdarsteller erhielt und 1989 als bester Nebendarsteller. Zusätzlich wurde er vier weitere Male nominiert.

Denzel Washington hält die "Oscars" für unfair
Foto: WENN.com

Über die fehlende Diversität bei den ‚Academy Awards‘ verriet der Schauspieler: „Ich muss darüber nicht nachdenken. Ich habe das durchlebt. Ich war der Typ bei den ‚Oscars‘, dessen Name nicht genannt wurde. Ich bin der Typ bei den ‚Oscars‘, dessen Name gerufen wurde. Ich war der Typ, bei dem alle dachten, dass mein Name gerufen werden würde und dann haben sie es nicht getan. Also habe ich alles durchlebt.“ Die ‚Oscars‘ sind scharfer Kritik ausgesetzt, da ausschließlich weiße Darsteller in den Schauspielkategorien in den letzten zwei Jahren nominiert wurden.

Der ‚Fences‘-Star fügte bei einem Interview mit ’60 Minutes‘ hinzu: „Ja und? Du wirst aufgeben? Wenn du nach einer Ausrede suchst, wirst du eine finden… Du wirst sie finden, wo immer du willst. So kann man nicht leben. Gib einfach dein Bestes!“ Washingtons Kommentare tauchen auf, kurz nachdem Will Smith andeutete, dass er die ‚Academy Awards‘ nächstes Jahr zum zweiten Mal boykottieren wolle. Der 48-Jährige und seine Frau Jada Pinkett Smith gehören zu einer größeren Gruppe an Stars an, die gegen die offensichtlich fehlende Diversität bei den Nominierungen für 2016 protestieren wollen.

Der Schauspieler ist jedoch nicht nachtragend. Über die schnelle Antwort der Academy bezüglich seines Anliegens freute sich der Star und meinte jedoch: „Ich will ganz klar über meine Motivation für das. was ich sage, sein. Das geht überhaupt nicht um mich. Das hat nichts mit mir zu tun. Das hat nichts mit den Auszeichnungen zu tun. […] Für mich geht das viel mehr um die Idee der Diversität und Einbeziehung.“