Sonntag, 18. Dezember 2016, 8:55 Uhr

David Bowie: Darum hat es mit Gandalf nicht geklappt

David Bowie war “zu beschäftigt“, um eine Rolle in ‚Herr der Ringe‘ zu übernehmen. Anfang des Jahres hatte Dominic Monaghan, der in der Fantasyreihe den Hobbit Merry Brandybuck verkörpert, Gerüchte angeheizt, dass die Musiklegende für den Part des Gandalf vorgesprochen habe.

David Bowie: Darum hat es mit Gandalf nicht geklappt
Foto: WENN

Er sagte: „Ich war bei ‚Hubbard’s‘, was eine sehr berüchtigte Casting-Agentur in London ist und habe ein Vorsprechen für ‚Herr der Ringe‘ gemacht... Während ich wartete und eine Zeitschrift las, kam David Bowie herein, hat seine Liste unterschrieben und ging hinein.“ Nun hat die Casting-Verantwortliche Amy Hubbard jedoch erklärt, dass Bowie nie für die Trilogie vorgesprochen habe, weil sein Terminplan zu voll war, um darin Platz für die aufwändigen Dreharbeiten zu schaffen.

Hubbard erklärte der ‚Huffington Post‘, dass der Star “nicht verfügbar“ gewesen sei: “Ich glaube, dass [David Bowie] zur Millenium-Party gekommen ist und für jeden gespielt hat. Das war dann an Silvester im Jahr 1999, zu der Zeit, als die Filme gedreht wurden. Er ist gekommen und hat jeden unterhalten, aber er hat nie vorgesprochen. So viel ist sicher.“

Sie bestätigte jedoch, dass der im Januar verstorbene Künstler tatsächlich für die Rolle des Gandalf in Betracht gezogen worden war: “Wir haben ihn kontaktiert. Ich bin mir ziemlich sicher, dass es Peter Jacksons Idee in den ersten Wochen war, dass wir Gas geben.“ Bowie habe schon länger auf der Wunschliste des Regisseurs gestanden, und so habe das Castingteam seinen Agenten angerufen. Der habe dann jedoch gemeint, dass der ‚Under Pressure‘-Interpret zu eingespannt sei. Stattdessen übernahm dann bekannterweise Ian McKellen den Part des grauen Zauberers.