Sonntag, 18. Dezember 2016, 7:56 Uhr

Weihnachten unter Strom - aber wieviel?

Zur Weihnachtszeit geht der Energieverbrauch in den Haushalten meist deutlich nach oben. Das gilt sowohl für die Heiz- als auch die Stromkosten. Die Bescherung auf der Stromrechnung lässt sich aber stark eindämmen, wenn das Weihnachtsfest dahingehend einfach mal etwas überlegter angegangen wird.

Weihnachten unter Strom - aber wieviel?
Foto: Jeff Grossman/WENN

Alle Jahre wieder beginnt das Wettrüsten in deutschen Vorgärten. Es wird beleuchtet und animiert, was das Zeug hält. Rentierschlitten, Weihnachtsmänner und allerlei Lichterketten sollen weihnachtliche Stimmung schaffen. Natürlich müssen die eigenen Aufbauten nicht nur etwas hermachen, sondern auch noch die der Nachbarschaft übertreffen. Wer in manch einer Vorstadtstraße spazieren geht, hat da eher den Eindruck, durch eine schrill geschmückte Shopping-Mall zu schreiten, statt ein besinnliches, weihnachtliches Ambiente zu genießen.

Das derartige Spektakel nicht ohne Folgen bleiben, wird spätestens bei der nächsten Stromabrechnung deutlich. Es ist aber auch nicht nötig, voll und ganz auf weihnachtlichen Lichterschmuck zu verzichten. Es hilft bereits, bei der Weihnachtsdeko auf LED-Beleuchtung, mehr unter www.licht.de, zu setzen, denn wie beim Vergleich mit Glühbirnen gilt auch hier, dass sich auf diesem Wege bis zu 80 Prozent der Stromkosten einsparen lassen.

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Daneben empfiehlt es sich, die Dekoration nicht die ganze Nacht hindurch oder auch tagsüber eingeschaltet zu lassen. Wem das Abschalten zu viel Arbeit ist, kann auf Zeitschaltuhren zurückgreifen. So lassen sich die Stunden, in denen das eigene Anwesen besonders feierlich erscheinen soll, auf die Minute genau programmieren. Wer dann noch den obligatorischen Wettstreit mit der Nachbarschaft getrost ignoriert und sich auf das Wesentliche, das Weihnachtsfest an sich, konzentriert, schmälert die Stromkosten und ganz nebenbei noch den CO2-Ausstoß.

Neben der Verringerung des Stromverbrauchs können die Kosten für die restliche Weihnachtsbeleuchtung nochmal gesenkt werden, indem der Stromanbieter gewechselt wird. Seit der Liberalisierung des Strommarktes ist ein Strompreisvergleich und Wechsel der Anbieter auf www.bestestromvergleich.de mit nur wenigen Klicks möglich und ist somit auch in der stressigen Weihnachtszeit kein Problem.

Das weihnachtliche Plätzchenbacken gehört in vielen Haushalten zum alljährlichen Ritual. Bevor der Backofen in Betrieb genommen wird, sollten alle Bleche und Formen, die nicht zum Backen benötigt werden, entfernt werden. Während des Backvorgangs sollte die Ofentüre stets geschlossen bleiben – trotz aller Neugierde. Bei jedem Öffnen gehen etwa 20 Prozent Energie verloren.

Wer über Weihnachten hingegen lieber verreist oder zu Verwandten fährt, sollte vorher sicherstellen, dass alle Geräte abgeschaltet sind. Das gilt vor allem für Unterhaltungselektronik, denn die ziehen auch im Stand-by-Modus Strom; mehr über Stand-by-Modus auf www.energiesparen-im-haushalt.de. Über eine Steckdosenleiste mit Schalter lassen sich gleich mehrere Geräte bei Bedarf komplett vom Netz trennen. (KTAD) P