Montag, 19. Dezember 2016, 8:35 Uhr

The Voice: Tay Schmedtmann gewinnt - das Siegerinterview

Was war das bitte für ein spannendes Finale bei „The Voice of Germany“? Tay Schmedtmann (20) und Robin Resch (22) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die SiegerKrone. Am Ende gewann Tay mit nur fünf Prozentpunkten Vorsprung. So knapp war das Ergebnis fast noch nie!

The Voice: Tay Schmedtmann  gewinnt - das Siegerinterview
Foto: ProSieben/SAT.1/Richard Hübner

Bei der Show war klatsch-tratsch.de natürlich live mit dabei. Im Interview mit Tay und seinem Coach Andreas Bourani (33) erzählten die beiden unter anderem auch, dass sie von der Idee eines gemeinsamen Songs ganz und gar nicht abgetan sind. Gestern Nacht bewiesen sie mit ihrer Performance von Andreas Bouranis Lied „Eisberg“ ja schon, wie gut sie nicht nur als Buddys, sondern auch als Sänger miteinander harmonisieren.

Hallo Tay, welchen von deinen Auftritt hast du heute am meisten genossen?
Tay: Meinen Siegersong. Bei dem Auftritt habe ich ein bisschen angefangen zu realisieren, was hier gerade alles passiert ist und es war schön meine erste eigene Single noch mal singen zu können.

Zu deiner Single „Lauf Baby Lauf“: was bedeutet es dir, jetzt deinen ersten eigenen Song draußen zu haben?
Tay: Das ist mega krass! Hätte mir vor einem Jahr jemand erzählt, was heute alles passiert ist, oder was in den letzten Monaten alles passiert ist, ich hätte ihn wahrscheinlich ausgelacht.

Andreas, du bist der Fanta-Bezwinger. Glücklich?
Andreas: Ja, ich bin froh, dass Tay mir geglaubt hat, dass er es bis zum Ende schaffen kann und zu mir ins Team gekommen ist. Umso schöner ist es für mich, dass die sechste Staffel endlich jemand gewonnen hat, der dann auch eine deutschsprachige Platte machen will. Es wird höchste Zeit. Ich bin total beseelt und freue mich über seinen Sieg. Der komplett zu Recht ist, wie ich finde.

Wie fandest du Tays Auftritte heute?
Andreas: Super cool. Wir haben die letzten Tage viel geprobt. Tay hat die Songs von Anfang an super gesungen und sich immer mehr gesteigert. Und tatsächlich hat er im Finale die beste Leistung gezeigt. Schön, dass die Zuschauer sein Potenzial erkannt haben und ihn zum Sieger gewählt haben. Das Ergebnis war ja wahnsinnig knapp. Aber gewonnen ist gewonnen.

The Voice: Tay Schmedtmann  gewinnt - das Siegerinterview
Foto: ProSieben/SAT.1/Richard Hübner

Wie geht es jetzt nach der Show weiter?
Tay: Jetzt schauen wir erst mal. Morgen beginnen ja schon die Proben für die Tour. Wir werden alles in Ruhe angehen und sehen was kommt.
Andreas: Es geht wirklich darum, jetzt nichts zu überstürzen, sondern zu sehen, was er machen will. Er muss sich da erst selber finden, damit er dann ein gutes Album mit guten Songs machen kann.

Wollte ihr für Tays Album dann auch eine gemeinsame Single aufnehmen?
Andreas: Ja warum nicht? Das hängt immer vom Song ab. Wir haben da jetzt noch keinen zur Hand. Aber warum nicht ein Duett? Ich meine der Song „Eisberg“ hat heute super funktioniert. Aber wie gesagt, wir stellen uns jetzt erst mal stabil auf. Wir stellen ein Team zusammen auf. Wir schauen, wer die Platte machen soll, und, ob wir die Songs selber schreiben werden.

Das heißt du bleibst am Ball und begleitest Tay weiter?
Andreas: Auf jeden Fall! Ich werde Tay jetzt nicht von der Hand lassen und den Haien zum Fraß vorwerfen. Ich habe ihn so lange begleitet und als Menschen und Künstler kennen und schätzen gelernt. Ich weiß, wie der tickt. Das Gute ist, dass ich bereits Erfahrung habe und natürlich auch viele Leute kenne. Ich kann ihn da so ein bisschen leiten. Aber ich finde es auch wichtig, dass er genauso eine Selbstständigkeit entwickelt und seinen eigenen Weg selber findet, damit er weiß, was er wirklich machen will.

The Voice: Tay Schmedtmann  gewinnt - das Siegerinterview
Foto: ProSieben/SAT.1/Richard Hübner

Wie habt ihr den Siegermoment erlebt? Vom Warten bis zum Moment als es dann soweit war.
Tay: Das Warten war schlimm. Und dann kam der Moment wo Thore meinen Namen gesagt hat. Da bin ich nur noch auf Andreas gesprungen und habe meinen Sieg genossen. Auch wenn ich es noch immer nicht ganz realisieren kann.
Andreas: Das ist auch ein irrer Moment, wenn man da steht. Seit den Blind Auditions im Sommer ist es eine lange, sehr emotionale Reise für uns alle gewesen. Das hängt ja so viel dran, was man vor der Kamera gar nicht sieht. Und dann so einen Moment zu haben, da gehen natürlich so viele Emotionen in einem ab. Wir haben uns natürlich gefreut! Ich habe mir die ganze Zeit gewünscht zu gewinnen. Ich wollte letztes Jahr schon gewinnen. Jetzt hat es endlich geklappt. Und gleichzeitig haben die Fantas das Triple nicht geholt. Das war natürlich auch eine Genugtuung. Aber wie gesagt, er hat es verdient. Wir haben eine schöne Zusammenarbeit gehabt. Und jetzt geht die echte Arbeit los.

Wie verbringt ihr Weihnachten?
Tay: Ich werde Weihnachten bei meiner Familie sein und die freien Tage in der Tour genießen.
Andreas: Ich habe Weihnachten bisher immer sehr traditionell mit meiner Familie gefeiert. Aber dieses Jahr werde ich mal in die Sonne fliegen. Weil das Wetter ist ja unerträglich hier. Auch wenn es natürlich immer schön ist, die Feiertage mit den Liebsten zu verbringen, versuche ich dieses Jahr mal was Neues und bin im Urlaub.