Mittwoch, 21. Dezember 2016, 13:58 Uhr

"Star Wars": Regisseur Gareth Edwards packt aus

VORSICHT SPOILER! ‚Star Wars‘-Regisseur Gareth Edwards packt aus.Der Regisseur lüftet endlich das Geheimnis, warum die Kinoversion von ‚Rogue One: A Star Wars Story‘ ganz anders aussieht als das ursprüngliche Drehbuch.

"Star Wars": Regisseur Gareth Edwards packt aus
Foto: Jonathan Olley/Lucasfilm

Im Trailer werden viele Szenen gezeigt, die im eigentlichen Film gar nicht mehr vorkommen. In Nachdrehs wurden außerdem Szenen hinzugefügt und das Drehbuch wurde immer wieder abgeändert. Deswegen werden am Ende des Films alle Rebellen wider Erwarten sterben. Doch Edwards hatte das in seinem Drehbuch eigentlich so nicht vorgesehen. Gegenüber der ‚Empire‘ erklärt er, wie dieser Richtungswechsel zustande kam: Am Anfang sei er davon ausgegangen, dass die Produzenten ihn kein Ende schreiben lassen würden, in dem die meisten Charaktere sterben. Also habe er versucht eines zu konstruieren, in dem genau das nicht passiert. Doch schon während der Dreharbeiten sei bei allen Beteiligten das Gefühl aufgekommen, dass das Ende einfach ein Paar Tragödien beinhalten müsse. Doch Edwards sei noch immer nicht überzeugt gewesen, ob er das machen dürfe. ‚Disney‘ und die Präsidentin von ‚Lucasfilm‘ warfen dann jedoch ein, dass kein anderes Ende Sinn machen würde – mit einer ganz simplen Begründung: Es müssen die Rebellen sterben, die in ‚Eine neue Hoffnung‘ nicht mehr vorkommen. Logisch oder?

"Star Wars": Regisseur Gareth Edwards packt aus
Foto: Jonathan Olley/Lucasfilm

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Und doch habe der Regisseur bis zuletzt nicht daran geglaubt, dass er das Ende auf diese Weise durchziehen würde: „Ich habe darauf gewartet, dass jemand kommt und sagt: ‚Weißt du was? Könnten wir einfach eine extra Szene drehen, in der wir Jyn und Cassian sehen und ihnen geht es gut und sie sind auf einem anderen Planeten?‘ Aber es kam nie. Niemand gab uns jemals dieses Zeichen, also haben wir es getan.“