Donnerstag, 22. Dezember 2016, 21:23 Uhr

Emma Stone: Eigene Meinung in Hollywood nicht gefragt

Emma Stone lässt die Hüllen fallen. Nein, nicht wörtlich, aber sie enthüllt, was man als Hollywood-Schauspielerin so alles mitmachen muss.

Emma Stone: Eigene Meinung in Hollywood nicht gefragt
Foto: Michael Boardman/WENN.com

Im Interview mit dem ‚Rolling Stone Magazine‘ erklärt sie: „Es hat Zeiten gegeben, in denen man mir vorwarf, den Dreh zu behindern, weil ich eine Meinung oder Idee eingeworfen habe. Ich zögere aber noch, der Tatsache die Schuld zu geben, dass ich eine Frau bin “ Außerdem erinnert sich die Schauspielerin daran, dass sie mehrmals Einwände erhoben hatte, á la „Ich glaube nicht, dass der Satz gut ist“, die einfach ignoriert wurden. Es habe oft Situationen gegeben, in denen sie sich gegenüber männlichen Kollegen benachteiligt fühlte.

Im Interview geht es aber nicht nur um die professionelle Emma, auch ihre persönlichen Dämonen kommen zur Sprache. Sie erinnert sich, schon als kleines Kind unter einer „lähmenden Angst“ gelitten zu haben. Ein kleines, selbst geschriebenes Buch trägt den Titel ‚Ich bin größer als meine Angst‘. Dieses Buch helfe ihr auch heute noch dabei, sich in Situationen, in denen sie Angst hat, rational zu verhalten.

Sie berichtet vom Cover, auf dem sie mit einem kleinen Monster zu sehen ist, das ihr immer schreckliche, unwahre Dinge ins Ohr flüstert. Jedes Mal, wenn sie auf das, was es sagte, hörte, wuchs es. Drehte sie aber stattdessen ihren Kopf weg, beachtete es gar nicht weiter, wurde es immer kleiner, bis es schließlich verschwand. Auch heute noch habe sie einen Slogan, eine Art Mantra: „Du musst wachsam sein und dich verbessern, das ist das Gegenteil von Angst.“