Donnerstag, 22. Dezember 2016, 8:48 Uhr

Emma Stone kämpfte lange gegen ihre Angst

Emma Stone war ein sehr ängstliches Kind. Die Schauspielerin (‚Birdman‘) kann durch ihren Beruf in viele verschiedene Rollen schlüpfen. Als Kind war das nicht immer so, da wurde sie von ihrer Angst geleitet.

Emma Stone kämpfte lange gegen ihre Angst
Foto: Michael Boardman/WENN.com

„Mein Kopf zoomt ganz automatisch 30 Schritte weiter zu einem Worst-Case-Szenario. Mit sieben Jahren war ich überzeugt, das Haus würde brennen. Ich konnte es sehen“, erinnerte sich die schöne Rothaarige im Interview mit dem ‚Rolling Stone‘-Magazin. „Keine Halluzination, einfach eine Beklemmung im Brustkorb. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr atmen zu können, als ob die Welt unterginge. In Momenten wie diesen war es schlimmer, aber meine Angst blieb konstant.“

Heute weiß die 28-jährige Amerikanerin  aus ‚La La Land‘, dass die Schauspielerei ihr half, die Ängste zu kontrollieren. „Ich schrieb dieses Buch mit dem Titel ‚Ich bin größer als meine Angst‘. Das habe ich noch immer. Ich malte ein kleines, grünes Monster auf meine Schulter, das mir ins Ohr spricht und mir sagt, dass all diese Dinge nicht wahr sind. Jedes Mal, wenn ich zuhöre, wird es größer. Und wenn ich nicht zuhöre, greift es mich an“, erklärte Emma Stone weiter.

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„Aber wenn ich meinen Kopf drehe und mich weiter mit dem beschäftige, was ich mache – es mit mir sprechen lasse, ihm aber nicht die Aufmerksamkeit gebe, die es braucht – dann schrumpft es und verschwimmt. Ich habe an diesem Jugendtheater mit der Schauspielerei angefangen. Improvisations- und Sketch-Comedy gemacht. Beim Improvisieren muss man präsent sein und das ist das Gegenteil von Angst.“ (Bang)