Samstag, 24. Dezember 2016, 14:30 Uhr

TV-Vierteiler "Mörderisches Tal - Pregau": Eine Lüge mit fatalen Folgen

Eine Lüge, vier Filme, vier Abende: Mit dem Krimi-Opus „Mörderisches Tal – Pregau“, einer Koproduktion von ARD Degeto und ORF, wartet Das Erste im diesjährigen Weihnachtsprogramm auf.

TV-Vierteiler "Mörderisches Tal - Pregau": Eine Lüge mit fatalen Folgen
Von wegen heile Welt in Pregau am Jakobsweg: Sergej (Jevgenij Sitochin, re.) zwingt Frauen aus Osteuropa zur Prostitution. Foto: ARD Degeto/Mona Film/Petro Domenigg,

Das horizontal erzählte, komplexe Drama erzählt die Geschichte eines Fehltritts in einer verhängnisvollen Nacht, durch den der Kleinstadtpolizist Hannes Bucher – dargestellt von Maximilian Brückner – ungewollt eine Lawine auslöst, die alle mit sich reißt. „Mörderisches Tal – Pregau“ führt in eine Welt, die sich zunächst als dörfliches Idyll in den Bergen präsentiert, in dem sich aber schnell die Abgründe der menschlichen Seele auftun.

Unter der Regie von Nils Willbrandt, dessen Drehbuch auch die Nebenfiguren als ambivalente Charaktere zeichnet, spielen neben Maximilian Brückner bekannte deutsche und österreichische Schauspieler wie Armin Rohde, Ursula Strauss, Patricia Aulitzky, Robert Palfrader, Marc Hosemann und Antoine Monot Jr. mit. Zu sehen ist dieses besondere Krimi-Highlight an vier Abenden vom 25. bis 28. Dezember 2016, um 21.45 bzw. 21.50 Uhr im Ersten.

Max Dirrmeyer (Armin Rohde) wurde zu einem unfreiwilligem Zeuge. Zunächst schweigt er darüber, was er in der Unglücksnacht gesehen hat. Foto: ARD Degeto/Mona Film/Petro Domenigg
Max Dirrmeyer (Armin Rohde) wurde zu einem unfreiwilligem Zeuge. Zunächst schweigt er darüber, was er in der Unglücksnacht gesehen hat. Foto: ARD Degeto/Mona Film/Petro Domenigg

Ein Augenblick der Schwäche bringt einen ganz normalen Kleinstadtpolizisten in Teufels Küche: Da sich Hannes Bucher (Maximilian Brückner) nach einer alkoholreichen Familienfeier von seiner Nichte (Zoë Straub) verführen ließ, trägt er eine Mitschuld an ihrem Unfalltod und muss fürchten, dass sein Geheimnis gelüftet wird. Verzweifelt kämpft er gegen den Strom der Ereignisse an und richtet ungewollt schreckliches Unheil an. Die Miniserie führt in eine morbide Provinzszenerie, in der auch die Säulen der Gesellschaft in schmutzige Geschäfte verwickelt sind und zwei mächtige Familien miteinander konkurrieren.

Regisseur Willbrandt sagte über „Mörderisches Tal – Pregau“: „Man könnte es als eine Liebesgeschichte bezeichnen, als einen humorvollen Krimi, als eine Oper, als ein Drama. Ich wäre mit allem einverstanden, weil am Ende alles eine Rolle spielt.“

TV-Vierteiler "Mörderisches Tal - Pregau": Eine Lüge mit fatalen Folgen
Der Prostituierten Dana (Visnja Sretenovic) ist die Flucht gelungen und versucht, ihren Peinigern zu entkommen. Foto: ARD Degeto/Mona Film/Petro Domenigg