Montag, 26. Dezember 2016, 13:50 Uhr

Die größten Single-Flops 2016

2016 – Das war ein Jahr. Vollgeladen mit Überraschungen und Veränderungen. Während die einen noch gestresst das Weihnachtsmenü zusammenstellen, lassen die anderen das Jahr bereits Revue passieren.

Die größten Single-Flops 2016
Foto: WENN.com

Beispielsweise mit dem Hauptaugenmerk auf die Flops des Jahres. Hier sind die größten – nach Meinung von klatsch-tratsch.de-Autor und Musikkenner Dennis, dem sein Ranking wohl bald um die Ohren fliegen dürfte! Denn die Video-Abrufzahlen sprechen eine andere Sprache…

Goldregen feat. Sarah Knappik – Schwüm
2016 hätte das Jahr für Sarah Knappik werden sollen. Von vielen aufregenden Projekten war die Rede und siehe da: Auch wenn es sich beim „Hollywood-Projekt“ um einen weiteren Trashstreifen aus der „Sharknado“-Reihe drehte, war doch das Musikprojekt Goldregen überraschend hitverdächtig. Allerdings konnte sich der Song „Schwüm“ nicht durchsetzen und Sarah Knappiks möglicher Hit planschte quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit irgendwo im Nirwana herum. Schade eigentlich.

Felix Jaehn & Herbert Grönemeyer – Jeder für Jeden
Keine Frage: Die EM in Frankreich hatte ihre Momente. Allerdings keine musikalischen. Shootingstar Felix Jaehn und Herbert Grönemeyer als Soundtrack für eine Fußballmeisterschaft? Euer Ernst, Leute? Was vermutlich als furioser Showdown für Jung und Alt geplant war, entpuppte sich letztendlich als etwas zu hyperintelligent-angestrengte lauwarme Brühe – oder um es mal in den Worten eines Users unter dem Video zu sagen: „Der EM-Song rockt nicht!“

Lady Gaga – Perfect Illusion
2016 hätte das große Jahr für Lady Gagas großes Comeback werden sollen. Nachdem schon ihr letztes Album „Artpop“ weit hinter den Erwartungen blieb, sollte sie nun wie der Phoenix aus der Asche auferstehen. Fail. Auch wenn die erste Single „Perfect Illusion“ souverän und gesanglich eine ihrer stärksten Nummern ist, verendete er auf Platz 31. Beim genauen Hören des Songs lässt sich die Verzweiflung aus ihrer Situation förmlich spüren. Denn da war schon klar, das Comeback darf einfach nicht floppen, denn sonst war es das. Zwar hat der Song es irgendwie in die Top 50 geschafft, aber das war es dann auch wieder. Ein Bomben-Comeback sieht anders aus.

Britney Spears feat. G-Eazy – Make me
Auch im Fall von Britney Spears waren die Erwartungen riesig. Die Single „Make me“ mit Rapper G-Eazy war dagegen mittelmäßig und wurde (zurecht) einfach mit nicht Verachtung bestraft. #Platz71. Auch die Nummer „Slumber Party“ gemeinsam mit R&B-Sternchen Tinashe wirkte wenig.

Viel eher unterstrich sie den Eindruck der tiefen Verzweiflung, die Britney und ihr Team scheinbar dazu Antrieb aktuell gefragte Künstler einzukaufen, um irgendwie noch relevant zu bleiben.

Fergie – M.I.L.F
Black Eyed Peas-First Lady Fergie dürfte sich zum Jahresende in den knackigen Allerwertesten beißen wollen, denn ihr sicher geglaubter Comebackversuch verlief mehr oder weniger im Sand. Dabei wurden extra die größtmöglichen Geschütze aufgefahren, um nichts dem Zufall zu überlassen: Mit „M.I.L.F.“ wurde ein Song gezimmert, der den Geist von „Fergalicious“ locker in die heutige Zeit überträgt, aber dennoch innovativ und mit dem Wörtchen „Milf“ zum Schmunzeln einlädt. Ganz zu schweigen von dem dazugehörigen Video, in dem die unvermeidliche Kim Kardashian, Ciara, Alessandra Ambrosio oder auch Devon Aoki sexy Hausfrauen mimen. Das Video ging zwar viral, aber selbst eine in Milch badende Kim Karashian konnte den Song nicht länger als eine Woche in den Top 100 halten.

Kosaka „Pikotaro“ Daimaou – Pen-Pineapple-Apple-Pen
It-Girls und einige DJs waren sich schon sicher, dass der „Apple Pen Song“ aus Japan auch hierzulande zum Kult werden könnte. Immerhin hatten wir mit Psys „Gangnam Style“ oder dem „Harlem Shake“ so manch ulkiges Liedchen in den Charts. In diesem Fall war aber selbst das den besoffensten Ballermann-Partymäuschen zu dumm. #UnheilAbgewendet

DSDS-Gewinner Price Damien
Es war eigentlich zu erwarten, dass auch der mittlerweile dreizehnte „Deutschland sucht den Superstar“-Gewinner keine weiter erwähnenswerte Karriere führen würde. Da konnten selbst keine Nieten an den Augenbrauen oder ein Sound, der irgendwo zwischen Musikantenstadl, Mark Forster oder Felix Jaehn helfen. Die DSDS-Faustregel kommt auch hier wieder zum Greifen: Karriereende vor eigentlichem Beginn. Immer wieder traurig.