Dienstag, 27. Dezember 2016, 21:55 Uhr

Leah Remini: „Scientology, verklagt mich doch!“

Schauspielerin Leah Remini (46) hat am Freitag (23. Dezember) in der ‚Larry King Now’-Show ganz mutig Scientology provoziert. Da erklärte sie nämlich selbstbewusst, dass die Sekte sie doch gerne verklagen solle.

Leah Remini: „Scientology, verklagt mich doch!“
Foto: DJDM/WENN.com

Der ‚King Of Queens’-Serienstar war 34 Jahre lang (1979 bis 2013) selbst eine Scientology-Anhängerin. Mitte 2013 verließ sie aber die Organisation. Im November letzten Jahres veröffentlichte sie dann mit ‚Troublemaker: Surviving Hollywood and Scientology’ ein Buch über ihre Erfahrungen. Zudem produzierte die gute Freundin von Latina Jennifer Lopez (47) mit ‚Leah Remini: Scientology and the Aftermath’ eine erfolgreiche achtteilige TV-Dokumentation über die Organisation. Diese wird seit November 2016 ausgestrahlt, wobei sich die Schauspielerin jetzt bei US-Moderator Larry King (83) gegen Drohungen deswegen verteidigte.

Scientology würde ihr dabei unter anderem vorwerfen, dass ehemalige Sektenmitglieder, die dort zu Wort kommen „Lügner“ seien. Weiter bezeichnet die Organisation ihre Dokumentation als „durch ein Drehbuch vorgeschrieben, im Voraus geprobt und geschauspielert […].“

Leah Remini konterte gegen diese Vorwürfe mit: „Dann sollten sie uns verklagen. So einfach ist das. […] Sie haben das schon über jede einzelne Person behauptet, die ihre Meinung gesagt hat und nicht EINE Klage wurde gegen jemanden eingelegt.“ Und weiter erklärte sie: „Das ist keine Gruppe, die Angst vor einer Klage hat. Sie sind eine streitsüchtige Gruppe. Wenn das wahr wäre, würden sie uns einfach verklagen. Und ich lade sie dazu ein, das zu tun.“ Schon früher hat Scientology regelmäßig mit rechtlichen Schritten gegen ihre Gegner gedroht. 2015 veröffentlichten sie beispielsweise einen fünfseitigen Brief im ‚Hollywood Reporter’, in der sie die Dokumentation ‚Going Clear: Scientology and the Prison of Belief’ von US-Regisseur Alex Gibney (63) kritisierten. (CS)