Mittwoch, 28. Dezember 2016, 19:10 Uhr

Michael Jackson: Schwere Vorwürfe gegen seine Familie

Michael Jacksons Familie nutzte die Pop-Ikone als „Bank“: Bereits kurze Zeit nach dem Tod des „King of Pop“ im Jahre 2009 wurde bekannt, dass der Sänger Schulden in Höhe von rund 500 Millionen Euro gehabt haben soll.

Michael Jackson: Schwere Vorwürfe gegen seine Familie
Foto: WENN

Nun klagt sein einstiger persönlicher Doktor Conrad Murray, der wegen fahrlässiger Tötung an der Pop-Ikone verurteilt worden war, dessen Familie an. So sagte Murray in einem Interview: „Am Ende war sein Leben durch den Druck, unter dem er stand, verwettet. Er fing mit 40 Millionen an und war irgendwann mit 400 Millionen in den roten Zahlen. Zu der Zeit wurde für seine Konzerte zwar noch geprobt, aber eigentlich war er obdachlos. Er lebte wie ein Nomade und zog von Hotel zu Hotel. Er sagte zu mir ‚Conrad, mir reicht es langsam’. Er wollte so einfach nicht mehr weiter machen. Allein für sein Beverly Hills Haus zahlte er 100 Millionen. Interessanterweise hat Michael allerdings viel gespendet und war sehr großzügig. Er hat viele andere Menschen unterstützt, die aber nie das Geld sparten, das er ihnen gab. Seine Familie hat ihn immer wieder verklagt. Er war wie eine Bank für sie. Ein Geldautomat.“

Ein Aspekt, über den Michael immer wieder Geld einnahm, war der Kauf des Repertoires der ‚Beatles’ und dem Rest der ‚ATV Music’ im Jahre 1985. Doch wie Murray ‚BANG Showbiz’ erzählt, gab es noch ein anderes Problem: „Michael hat viele gute Entscheidungen getroffen. Er hat viele Investitionen und ein gutes Geschäft mit ‚Sony’ gemacht. Doch irgendwann wollte ‚Sony’ das Repertoire zurück und sie versuchten alles, um Michael zu zerstören, damit er keinen Gewinn mehr dadurch macht.“ Anfang des Jahres hatte ‚Sony’ angekündigt, dass sie Michael Jacksons Besitzanteil an ‚Sony’ und ‚ATV Music’ aufkaufen werden. (Bang)