Donnerstag, 29. Dezember 2016, 18:59 Uhr

Wotan Wilke Möhring als Alt-Punk in "Happy Burnout"

Am 27. April kehrt Old-Shatterhand-Darsteller Wotan Wilke Möhring mit de rasanten Komödie „Happy Burnout“ ins Kino zurück. Wir verraten hier schon mal, worum es da geht.

Wotan Wilke Möhring als Alt-Punk in "Happy Burnout"
Foto: Riva Film/ Thomas Kost, 2016

Alt-Punk Fussel (Wotan Wilke Möhring) ist Frauenheld, Lebenskünstler und Systemverweigerer aus Überzeugung. Arbeit? Nicht mit ihm. Er lässt es lieber ruhig angehen, hat immer einen Spruch parat und wickelt mit seinem jungenhaft-sympathischen Charme die Bekanntschaft vom Supermarkt genauso um den Finger wie Frau Linde (Victoria Trauttmansdorff), seine Sachbearbeiterin im Arbeitsamt. Sie ist ihm verfallen und unterstützt seine Zurückhaltung bei der Arbeitssuche – bis eine interne Prüfung sie zwingt, aktiv zu werden.

Zu einem Job lässt Fussel sich nicht überreden, daher vermittelt sie ihm etwas anderes: ein Arbeitsunfähigkeits-Attest, Diagnose Burnout, samt Therapie in einer stationären Klinik.

Wotan Wilke Möhring als Alt-Punk in "Happy Burnout"
Foto: Riva Film/ Thomas Kost, 2016

So findet sich Chaot Fussel plötzlich zwischen echten Burnout-Patienten wieder, den Gestrandeten einer Gesellschaft im Effizienzwahn. Mit seiner unorthodoxen Art mischt er den Klinikalltag mitsamt den Therapeuten und Schwester Alexandra (Anke Engelke) gehörig auf – bringt aber auch frischen Wind in den Laden. Und den können seine neuen Mitbewohner – der lebensmüde Sonnenstudiobesitzer Günther (Michael Wittenborn), der cholerische Kinder-Entertainer Datty (Kostja Ullmann), die überforderte Hausfrau und Mutter Merle (Julia Koschitz) und Geschäftsmann Anatol (Torben Liebrecht) – auch mehr als gebrauchen.

Doch je besser er sie kennen lernt, desto mehr beginnt selbst Fussel, über sich nachzudenken. Bis irgendwann gar nicht mehr so klar ist, wer hier eigentlich wen therapiert, wer tatsächlich Hilfe braucht und worum es am Ende des Tages wirklich geht. In der Therapie. Und im echten Leben.